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BeitragVerfasst: Do 24. Jun 2010, 22:47 
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sollst ja au net deine birne drüber haltn .....


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BeitragVerfasst: Do 24. Jun 2010, 23:12 
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ich mische mich hier auch mal ein.

was die eloxalschicht angeht, die kann man wirklich sehr leicht mit dem angesprochenen abflussreiniger entfernen. ABER niemals teile länger als 2 min darin einweichen, da sie sonst anlaufen. und das lässt sich dann auch nicht mehr beheben.

ganz am anfang meinete jemand polierte alu-teile würden nicht wieder anlaufen. das stimmt natürlich nicht, wenn sie in benutzung sind. die salze, denen die teile auf der straße ausgesetzt sind, greifen natürlich auch das alu an und es wird trüb und fleckig.
dem kann man entgegenwirken, indem man die teile nach dem polieren wachst. ich nehme dafür immer wachs aus dem motorad-fachgeschäft, aber wachs-autopolitut reicht auch.

übrigens sollte man alle teile am rad in gewissen abständen wachsen um sie vor der witterung zu schützen. auch den rahmen, obwohl es da auch bessere wege gibt ihn zu konservieren.


um nochmal auf das polieren an sich zu kommen.
wenn man von hand (bzw mit der bohrmaschiene) poliert bekommt man alles genau so schön hin, wie auf den fotos am anfang des threads gezeigt. es ist nur eine frage der gedult. wichtig ist wärend des poliervorgangs immer wieder mit gröberen schleifpapier drüber zu gehen. das verhindert auch nur kleine unregelmäßigkeiten, die man sonst als wellige spiegelung (z.b. auf einer sattelsttze) wahr nimmt.

grüße,
k


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BeitragVerfasst: Do 24. Jun 2010, 23:54 
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Das mit dem Abflussreiniger ist mir irgendwie zu viel unkontrollierte Chemie... ich bleib bei der mechanischen Methode :adas Auto Hartwachs am Radl hält nicht lang.... leider...oder hat jemand andere Erfahrungen gemacht ?


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BeitragVerfasst: Do 24. Jun 2010, 23:58 
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ich sagte ja:
wachs aus dem motoradgeschäft (sprühwachs)


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BeitragVerfasst: Fr 25. Jun 2010, 06:30 
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kahlo hat geschrieben:
[...] wichtig ist wärend des poliervorgangs immer wieder mit gröberen schleifpapier drüber zu gehen. das verhindert auch nur kleine unregelmäßigkeiten, die man sonst als wellige spiegelung (z.b. auf einer sattelsttze) wahr nimmt. [...]

Aha. Wenn ich per Hand poliere und vor der Endpolitur noch mal mit
600er drüber gehe, ist der Stufenschliff hin. Dann fängt man nochmal
von vorne an. Vielleicht magst Du Deinen Tipp nochmal erläutern?!

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NaturRad


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BeitragVerfasst: Fr 25. Jun 2010, 10:25 
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bobthefish hat geschrieben:
kahlo hat geschrieben:
[...] wichtig ist wärend des poliervorgangs immer wieder mit gröberen schleifpapier drüber zu gehen. das verhindert auch nur kleine unregelmäßigkeiten, die man sonst als wellige spiegelung (z.b. auf einer sattelsttze) wahr nimmt. [...]

Aha. Wenn ich per Hand poliere und vor der Endpolitur noch mal mit
600er drüber gehe, ist der Stufenschliff hin. Dann fängt man nochmal
von vorne an. Vielleicht magst Du Deinen Tipp nochmal erläutern?!


man soll ja nicht richtig alles wieder rau schleifen, sondern einfach locker ab und zu einmal drüber gehen, das gleicht die winzigen unregelmäßigkeiten aus und man bekommt von hand so ein ergebnis
Bild


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BeitragVerfasst: Fr 25. Jun 2010, 10:30 
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Bisher war mein "Trick" bei rotationssymetrischen Teilen, sie statt
der Polierscheibe drehen zu lassen...

Welche Körnung meinst Du, wenn Du von "gröberem" Schleifpapier
sprichst?

Die Sattelstütze ist ein schönes Schmankerl. Um so mehr wenn man
weiß, wie viel Arbeit die Sicken machen können... Super!

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NaturRad


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BeitragVerfasst: Fr 25. Jun 2010, 10:35 
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ich muss fairness halber sagen, das dieses stück nicht von mir poliert wurde. das ist die handarbeit eines freundes

ich nehme dafür 600-800er. muss man auch kein wasser dazu geben, da reicht es trocken


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BeitragVerfasst: Fr 25. Jun 2010, 12:15 
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Um ehrlich zu sein: ich halte es für keine so gute Idee, nach einem Stufen-
schliff bis hoch auf 2000er nochmal mit 600er drüber zu schleifen. Auch nicht
nur leicht und trocken. Dann hat man in meinen Augen vorher schon einen Fehler
gemacht. Ab 600er sollte der Schliff nicht mehr formgebend sondern nur noch
oberflächengebend sein. Wenn man anschließend mit dem 1000er noch Dellen
und Unebenheiten in das Bauteil bringt, schleift man zu punktuell und zu intensiv.
Dagegen helfen die passenden Schleifunterlagen großflächiges Schleifen, die
Rotation der Bauteile bei runden Werkstücken und ein schrittweises Vorgehen.
Speziell bei runden bzw. konvexen Bauteilen benutze ich gerne Streifen von
Gewebeschleifpapier, was an den beiden Enden beidhändig und abwechselnd über
das Bauteil gezogen wird. Jemand hat hier mal ein tolles Video verlinkt, in dem
das an einer Stelle zu sehen ist. Gazelle Video von 1925.

Um zu kontrollieren, an welcher Stelle man schon geschliffen hat, kann man das
Bauteil mit guten wasserfesten Stiften oder weichen Zimmermannsbleistiften
zwischen den einzelnen Schliffen einfärben bzw. anzeichnen. Wenn die Farbe
komplett verschwunden ist, kann man sicher sein, alle Ecken mit dem nächst
feineren Papier erwischt zu haben, ohne einzelne Stellen wellig geschliffen zu
haben. Just my ¢2...

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BeitragVerfasst: Fr 25. Jun 2010, 16:58 
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ok, ich poliere aber nicht mit schleifpapier von 600-2000, sondern schleife vor (bis 800)und benutze dann einen bohrmaschienen aufsatz, welcher kleine uregelmäßigkeiten verursacht, wenn man ihn auch nur unterschiedlich schief hält oder zu lange auf einer stelle bleibt. fühlen kann man diese natürlich nicht, aber man sieht sie in den verläufen der spiegelungen.
und da hilft das ab und zu schnell drüberreiben.
wenn ich mit der vorpolitur fertig bin, kommt noch die hochglanzpolitur, wobei man natürlich auch nicht mehr nachschleifen muss.

habe wohl nicht ganz deutlich gemacht, was ich mit polieren von hand meine.


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BeitragVerfasst: Fr 25. Jun 2010, 17:14 
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Ah, ok. So macht es auch Sinn.

Bei mir wird es mit dem Aufsatz für die Bohrmaschine immer Murx.
Ich kann sie einfach nicht richtig halten und ruck zuck ist alles voller
Dellen.... Auch immer eine feine Sache: fast fertig poliert und die
Maschine zieht sich in einem unaufmerksamen Moment noch einmal um
eine Ecke und das Bohrfutter haut nochmal eine schöne Schramme rein.

Mit einer richtigen Poliermaschine im Format einer Flex wäre wohl das
sicher einfacher zu bewerkstelligen. Sie müßte nach Stifflers Hinweis
auch Metallstaub aushalten ohne auszusteigen. Das kostet leider deftigen
Aufschlag. Bevor die angeschafft wird, bleibt es erst mal bei Handarbeit.

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BeitragVerfasst: Fr 25. Jun 2010, 18:26 
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ich spanne die bohrmaschine immer in einen schraubstock und schalte auf dauerlauf. wenn man keinen schraubstock hat, kann man sich auch draufsetzen. dann hat man zwei hände fürs teil


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BeitragVerfasst: Fr 25. Jun 2010, 22:39 
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5€... gibt es auch in etwas stabileren Ausführungen für wenig mehr Geld. Ein Freund nutzt sowas und ist sehr zufrieden... Ich habe das Glück eine wunderbare Poliermaschine in der Werkstatt meiner Hochschule nutzen zu können... würde es ansonsten aber auch so machen.


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BeitragVerfasst: Fr 25. Jun 2010, 22:43 
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Danke für die Tipps! Dann kann ich die teure Flex-Poliermaschine wohl
erst mal weiter nach unten auf der Wunschliste verschieben....

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BeitragVerfasst: Fr 25. Jun 2010, 22:57 
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ich benutze sowas hier...

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... in Verbindung mit Schwabbelscheibe und Unipol Blau braucht man sich auch absolut keine Sorgen wegen Dellen oder ähnlichem zu machen. Damit ist das Polieren ein Kinderspiel... :sing: ...mit dem gelben Schleifblock(paste) kriegt man auch jede Eloxalschicht sofort runter. Ich würde mich nie wieder hinsetzen und die Aluteile per Hand und mit X verschiedenen Körnungen abschleifen...das Zeug kriegt man im Goldschmiedebedarf sehr günstig.


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BeitragVerfasst: Do 29. Jul 2010, 22:42 
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Um den Fred mal wieder einen HAuch Leben einzu flößen.

Und weil unser Speedneedl ja fragte was noch gehen soll.

Hier mal was von zwischendurch.

Bild

Bild

Gut zu sehen wie unterschiedlich die Materialien sich verhalten.
Das Shimpanso 600er Alu hat einen weicheren Glanz als die Weinmann hebel, diese sehen beinahe aus wie verchromt.
Und auch bei den Teilen ist das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht.

Weinmänner sind ja eigendlich für die Tonne, allerdings so schön würd ich die glatt selber fahren.

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BeitragVerfasst: Do 29. Jul 2010, 22:46 
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also ich finde,an dieser stelle ist das maximum schon erreicht und mehr als zufrieden stellend...

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weiß auch nicht so genau...


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BeitragVerfasst: Do 29. Jul 2010, 22:48 
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Die Bremshebel sind richtig klasse!!
Ich habe auch noch ein Paar Weinmänner.. jetzt brauche ich nur noch Zeit und Geduld.

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bisschen schoki geht immer...


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BeitragVerfasst: Do 29. Jul 2010, 22:51 
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Ich hab doch auch gar net gemeckert. :shock:

Nur bin ich mir sicher daß da doch noch einiges machbar wäre.
Für ihn aber soweit sicher ausreichend. :daumen:

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BeitragVerfasst: Do 29. Jul 2010, 22:54 
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die zuerst gezeigten bilder wurden sicher,in nicht ganz
optimaler perspektive aufgenommen,deshalb nicht so
schön funkelnd wie das leztere... ;)

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BeitragVerfasst: Do 29. Jul 2010, 22:59 
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Das mag sein. :D

Edith sieht gerade den BOB. ;)
Deine Maschine noch nicht getestet? :mrgreen:

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BeitragVerfasst: Do 29. Jul 2010, 23:20 
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Doch, doch- die polieren Spacer sind faktisch zu Spiegeln mutiert. Die
Super-Duper-Nano-Polier-Wichse ist ein Knaller. Kein Verglich zur Hand-
arbeit.
Den entlackten Villinger-Rahmen habe ich auch schon mit der Schwabbel-
scheibe bearbeitet. Den Stahl zu polieren dauert erheblich länger, ist aber
um so beeindruckender. Nur zur dauerhaften Versiegeln muss noch eine
Lösung her....

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BeitragVerfasst: Do 29. Jul 2010, 23:23 
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Versigelung? Mach ich dir. Nur leider in solchem Fall ohne Garantie. :sing:

Ich guck mal was mein Klarlack so alles her gibt. :idea:
Könnte ja sein daß er es kann. :-?

Ich hab jetzt wieder 1500er, 2000er und 4000er Pads. Geile sache die dinger. ;)

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BeitragVerfasst: Do 29. Jul 2010, 23:31 
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Ich schau nochmal nach der klaren Grundierung.....
Mir wurde noch Messingschutzlack empfohlen. Der wäre garantiert "dicht"
und gut direkt auf dem Metall haftend. Nur über die mechanischen Eigen-
schaften wie Abriebfestigkeit, Schlagzähigkeit oder Dehnfähigkeit ist nicht
so viel zu erfahren. Das käme wohl auf einen Versuch an.

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NaturRad


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BeitragVerfasst: Do 29. Jul 2010, 23:33 
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auf gehts. Könn wa ja Klarlack drüber machen und einfach mal nen Kratztest und Gitterschnitt machen.

Muss doch machbar sein.

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