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BeitragVerfasst: Sa 1. Apr 2006, 21:18 
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Xtreme-Powerrider hat geschrieben:
sui hat geschrieben:
No way. Ich trag' ja auch keinen Helm beim Autofahren, Treppensteigen oder in der Dusche...

Will dich nicht anmachen, aber finde die Aussage sehr sinnlos.


damit will er sagen, dass aus jeder nur möglichen situation im alltag ein gefahrenmoment entstehen kann. damit will er wohl außerdem sagen, dass kurierfahren nicht wesentlich gefährlicher für den kopf ist als andere alltagssituationen. je nachdem wie erfahren /sicher/ konzentriert man sich im straßenverkehr verhält, desto mehr sinn macht diese aussage. für mich macht sie sinn.

WHR


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BeitragVerfasst: Sa 1. Apr 2006, 21:45 
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Da bin ich anderer Meinung.

Wenn man entweder sportlich oder fahrradkuriermaeßig unterwegs ist, ist man einem groeßeren Risiko ausgesetzt.
Dies gilt natuerlich auch beim Autofahren. Nur hat das Auto eine Knautschzone und auch einen Sicherheitsgurt (Warum ist Anschnallen denn Pflicht? Wohl kaum, weil in der Wohnun man in der Dusche ausrutschen koennte und sich auch verletzten koennte).

Klar, in der Wohnung passieren die meisten Unfaelle, aber das hat auch die Ursache, dass die meisten Leute selbst Schuld daran sind.
Kleines Beispiel: Er/ Sie stellt sich auf einen Stuhl mit Raedern, um etwas aus einem hohen Regal zu holen. Stuhl rollt weg, Mann/ Frau kracht auf den Boden und verletzt sich. Schon ist es in der Statistik, obwohl das aus reiner Dummheit passiert ist und nicht, weil man nicht aufgepasst hat.

Im Verkehr passiert es aber schon oefter, dass man aufgrund von Fehlern der ANDEREN einen Unfall hat.

Zudem bin ich der Meinung, dass man gegenueber seiner Familie und seinen Mitmenschen eine gewisse Verantwortung hat (ob man gegenueber sich selbst eine Verantwortung hat, muss jeder fuer sich selbst ausmachen).
Ich wuerde meine Freundin ja auch nicht nicht angeschnallt im Auto fahren lassen und ich habe sie auch dazu bewegt sich einen Fahrradhelm zu kaufen und diesen auch zu benutzen.
Dies hat nichts mit Coolness zutun, sondern mit der eigenen Reife und dem Verantwortungsbewusstsein.
Wer cool sein will, der kann sich halt nen coolen Helm kaufen...

Die meisten Ohne-Helm-Fahrer sind erst nach einem Unfall zu Helmfahrern geworden, aber warum muss diese Einsicht erst NACH dem Unfall kommen? Man kann auch aus Fehlern der Anderen lernen.
Der erste Unfall kann auch der letzte sein...

Das ist meine Meinung und mein gutes Recht diese zu haben.

Schoenen Abend noch und eine erfolgreiche, profitvolle und unfallfreie Fahrt!

(Morgen haben wir ja frei :-D )


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BeitragVerfasst: So 2. Apr 2006, 06:36 
Xtreme-Powerrider hat geschrieben:
Bei Autofahren hast du eine Knautschzone und schnallst dich ja an, ODER?!


Yep. Allerdings sind Knautschzone und Sicherheitsgurt auch fester Bestandteil eines Autos, ich muß die Dinger nicht ständig mit mir rumschleppen... Naja, und beim Fahrrad hast Du keine Windschutzscheibe und kein Lenkrad vor der Nase - Du kannst weit fliegen und abrollen ;)

Xtreme-Powerrider hat geschrieben:
In der Dusche und im Treppenhaus fahren keine Autos und da bist du ja auch nicht mit 30-50km/h unterwegs, ODER?!

Will dich nicht anmachen, aber finde die Aussage sehr sinnlos.


Ich halte den potentiellen Sicherheitsgewinn eben nicht für ausreichend genug um meinen Komfort (und die Coolness natürlich ;)) aufzugeben. Okay, Dusche und Treppenhaus sind blöde Beispiele, aber trägst Du beim Autofahren einen Helm? Bei 150-200km/h auf der Autobahn?

Xtreme-Powerrider hat geschrieben:
Ich trage immer einen Helm und er hat mir auch einmal den A... gerettet als mir ein Auto die Vorfahrt auf dem Fahrradweg nahm und ich unter das Auto gekommen bin.


Du weißt ja nicht wie es ohne Helm ausgegangen wäre...
Ich habe noch nie einen Helm getragen, und bei meinen zwei fiesesten Stürzen hätte er mir jedenfalls auch nicht weitergeholfen. Einmal ist mir ein unbeleuchteter Radfahrer auf dem Radweg entgegengekommen, bin mit dem Nacken gegen ein Verkehrsschild geknallt und hab' mir den Dornfortsatz an zwei Halswirbeln gebrochen (und trotz dieser Erfahrung trage ich jetzt keinen Rückenprotektor). Das andere mal hat mich ein entgegenkommender Linksabbieger übersehen und ich bin mit einer Platzwunde über der Augenbraue davongekommen - wer weiß, ein Helm wäre da möglicherweise so ungünstig im Weg gewesen, daß ich mir den Hals nach hinten überstreckt und gebrochen oder mit dem Kinn auf dem Asphalt aufgekommen und mir den Kiefer gebrochen hätte.

Was ich daraus gelernt habe? Radwege meiden, immer auf alle anderen Verkehrsteilnehmer achten, Ausweichen ist manchmal besser als Vollbremsen, Beleuchtung und Handschuhe (mit den Händen stützt man sich immer ab) sind unentbehrlich.


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BeitragVerfasst: So 2. Apr 2006, 07:49 
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Bei den Handschuhen hast du recht. Diese erfuellen sehr gut ihren Zweck, da man (fast) immer auf die Haende faellt.
Looool, wir muessten ohne Haut an den Haenden fahren, wenn es diese nicht gaebe. :lol:


Zitat:
Naja, und beim Fahrrad hast Du keine Windschutzscheibe und kein Lenkrad vor der Nase - Du kannst weit fliegen und abrollen


Naja, manchmal kann man sich nicht abrollen, wie es auch bei mir der Fall war.

Zitat:
Ich halte den potentiellen Sicherheitsgewinn eben nicht für ausreichend genug um meinen Komfort (und die Coolness natürlich ) aufzugeben. Okay, Dusche und Treppenhaus sind blöde Beispiele, aber trägst Du beim Autofahren einen Helm? Bei 150-200km/h auf der Autobahn?


Als ich noch jung war, hatte ich zwei Wochen lang einen Helm von Aldi, totaler Mist. Da waer es kein Wunder, wenn ich keine Lust mehr auf einen Helm haette, aber bei den momentanen Modellen, die superleicht sind, dass man sie manchmal vergisst (auf dem Kopf), kannst du mir nicht erzaehlen, dass du keine Lust hast, diesesen mitzuschleppen.

Klar, im Auto trage ich keinen Helm, aber immernoch bin ich der Meinung, dass ich es da nicht mache, weil ich eine Knautschzone und Seiten- und Frontairbag, usw. habe.
Da bin ich schon geschuetzt, auf dem Fahrrad nicht.

Klar, koennte man sich noch weiter schuetzen mit Schienbeinschonern, ect., aber man muss auch bedenken, dass der Kopf einer der wichtigsten Koerperteile ist.
//Bloed gesagt, ist aber so: Scheiß drauf, wenn die Hand gebrochen ist. Dieses heilt in 6 Wochen. Der Kopf nicht//

Zitat:
(...)


Ich bin mit dem Kopf in die Seite des Autos gefallen/ gerutscht/ gefahren und da war ich sehr froh, dass ich einen Helm hatte.
Ich weiß wirklich nicht, wie es ausgegangen waer ohne Helm, aber bestimmt nicht so gut. Wurde mir auch vom Arzt bestaetigt.
Allerdings haben die Handschuhe auch eine wichtige Rolle gespielt bei meiner Quetschung, aber das ist ein anderes Thema.

Zitat:
Was ich daraus gelernt habe? Radwege meiden, immer auf alle anderen Verkehrsteilnehmer achten, Ausweichen ist manchmal besser als Vollbremsen, Beleuchtung und Handschuhe (mit den Händen stützt man sich immer ab) sind unentbehrlich.


Da gebe ich dir Recht.


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BeitragVerfasst: So 2. Apr 2006, 10:54 
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wer aufgrund seiner fahrweise (oder der anderer) angst um seinen kopf haben muss, der soll doch einen helm tragen. das halte ich nicht für falsch.

wer aufgrund seiner fahrweise (oder der anderer) keine angst um seinen kopf haben muss, der muss auch keinen helm tragen.

kann und soll jeder für sich entscheiden. bin jetzt fast 10 jahre fahrradkurier ohne helm und noch nie ernsthaft auf den kopf gefallen.

eine andere situation ist zb ein alleycat nachts bei strömenden regen in stuttgart (abfahrten!), da fahre auch ich lieber mit helm...

WHR


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BeitragVerfasst: So 2. Apr 2006, 14:54 
@whr: ich lass mal das zitieren und sage "ja" zu "sicherheit fängt bei einem selber an" und "...kann andere beeinflussen"

mischka


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BeitragVerfasst: So 2. Apr 2006, 22:05 
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Ich glaube, jeder hat seine Meinung gesagt.

Lassen wir es einfach dabei :)


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BeitragVerfasst: So 9. Apr 2006, 22:19 
sorry, meine meinug fehlt noch und ich muss leider auch wieder mit dem zitieren anfangen:

@ sui:

Zitat:
Ich halte den potentiellen Sicherheitsgewinn eben nicht für ausreichend genug um meinen Komfort (und die Coolness natürlich Wink) aufzugeben.

hä? wenn du nicht grade opas stahlhelm aus stalingrad trägst merkst du davon nicht viel...probiers mal aus!

Zitat:
Allerdings sind Knautschzone und Sicherheitsgurt auch fester Bestandteil eines Autos, ich muß die Dinger nicht ständig mit mir rumschleppen

wenn du ne kappe trägst dann würdest du doch auch nicht "rumschleppen" sagen. lass den helm einfach auf der birne. naja,zugegeben, ne kappe sieht meistens besser aus...

Zitat:
Du weißt ja nicht wie es ohne Helm ausgegangen wäre...

ich glaub das WILL er gar nicht wissen

Zitat:
Was ich daraus gelernt habe? Radwege meiden, immer auf alle anderen Verkehrsteilnehmer achten, Ausweichen ist manchmal besser als Vollbremsen, Beleuchtung und Handschuhe (mit den Händen stützt man sich immer ab) sind unentbehrlich.

rüschtisch!


@ Xtreme-Powerrider:

Zitat:
Als ich noch jung war, hatte ich zwei Wochen lang einen Helm von Aldi, totaler Mist.

wie alt bist du nochmal?;)


wer keinen helm tragen will solls lassen, aber bei der aussage, ein helm würde eh nichts bringen wird mir echt übel. sorry, aber das is stuss!
wenn ich zur schule fahre hab ich auch keinen bock nen helm mit zu nehmen, das wär echt ein klotz am bein, aber beim arbeiten spricht nix dagegen.


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BeitragVerfasst: Mo 10. Apr 2006, 10:26 
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horst-dieter hat geschrieben:

@ Xtreme-Powerrider:

Zitat:
Als ich noch jung war, hatte ich zwei Wochen lang einen Helm von Aldi, totaler Mist.

wie alt bist du nochmal?;)


wer keinen helm tragen will solls lassen, aber bei der aussage, ein helm würde eh nichts bringen wird mir echt übel. sorry, aber das is stuss!
wenn ich zur schule fahre hab ich auch keinen bock nen helm mit zu nehmen, das wär echt ein klotz am bein, aber beim arbeiten spricht nix dagegen.


Habe ich irgendwo gesagt, dass ein Helm nichts bringt?
Ich fahre doch mit Helm.
Ich habe nur gesagt, dass die Aldi-teile S... sind.
Nun fahre ich einen von Giro und bin zufrieden damit.


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BeitragVerfasst: Mi 12. Apr 2006, 01:01 
Als ich angefangen habe, Kurier zu fahrer, lag gerade eine Kollegin einer vermeidbaren Kopfverletzung im Krankenhaus. Da sagte uns unser Chef, Helm wäre zwar nicht Pflicht, aber doch sehr erwünscht. Also borgte ich mir von meinem Bruder einen aus und fuhr mal eine Zeitlang damit.

Beim Botenfahren fand ich es eigentlich immer geil, den Helm zu tragen - schliesslich fahre ich schnell und aggressiv, und der Helm drückt das mit weniger Worten aus. Alle Profis aus allen ein-oder-mehr-Rad-Sportarten fahren mit Helm, ob jetzt Armstrong, Schumacher, Rossi oder Loeb. Die Gründe für sie sind klar, und ich als Hobby-Radsportler und Profi-Kurier war selbstbewusst genug ob meiner Geschwindigkeit um zu behaupten, dass die selben auch für mich zutrafen.

Naja, was dann kam war nicht spektakulär, sondern einfach eine langsame Erkenntnis - denn als ich eines Abends nach einem Rennen den Helm nicht mehr in die Zentrale tragen konnte um ihn dort zu lagern, nahm ich ihn eben mit in die Stadt und schnallte ihn mir an den Rucksack, wo er unbemerkt vor sich hinbaumeln konnte. Als ich dann nach Hause fuhr, dachte ich mir, es wäre doch komisch ohne Helm zu fahren wenn ich einen am Rucksack hängen habe, und setzte ihn auf.

Da kam mir - eigentlich ist es ja nicht so, dass ich privat langsamer oder vorsichtiger fahre als als Bote. Und in beiden Fällen bin ich schon oft genug knapp davon gekommen, um zu wissen, dass es sich irgendwann nicht mehr ausgehen wird. Mit dem Wissen auf den Schutz meines Kopfes zu verzichten wäre doch regelrecht infantil, in Anbetracht des einzigen nicht-Arguments des Styles - denn wer ohne Helm fährt ist nichts als Amateur.


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BeitragVerfasst: Mi 12. Apr 2006, 14:24 
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Fion hat geschrieben:
Alle Profis aus allen ein-oder-mehr-Rad-Sportarten fahren mit Helm, ob jetzt Armstrong, Schumacher, Rossi oder Loeb.


Das würd ich mal nicht so behaupten, was meinst du wie die "Profis" sich beschwert haben als in der UCI diskutiert wurde über Helmpflicht für Profis. Selbst jetzt bei der Tour fahren einige noch ohne Helm. Gerade die "Profis" im Radsport lehnten das immer vehement ab, um sich von den Amateuren, die Helmpflicht haben zu distanizieren.

_________________
"Variable gears are only for people over forty-five. Isn't it better to triumph by the strength of your muscles than by the artifice of a derailleur? We are getting soft. As for me, give me a fixed gear!" - Henri Desgrange - 1902


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BeitragVerfasst: Mi 12. Apr 2006, 17:27 
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Fion hat geschrieben:
Beim Botenfahren fand ich es eigentlich immer geil, den Helm zu tragen - schliesslich fahre ich schnell und aggressiv, und der Helm drückt das mit weniger Worten aus. Alle Profis aus allen ein-oder-mehr-Rad-Sportarten fahren mit Helm, ob jetzt Armstrong, Schumacher, Rossi oder Loeb. Die Gründe für sie sind klar, und ich als Hobby-Radsportler und Profi-Kurier war selbstbewusst genug ob meiner Geschwindigkeit um zu behaupten, dass die selben auch für mich zutrafen.


geschwindigkeit macht dich selbstbewusst? mein selbstbewusstsein konstituiert sich aus der geschwindigkeit und _keiner_ notwendigkeit, dabei einen helm zu tragen.

aber wenn du dich wie ein profi fühlst, dann ist es schon gut wenn du einen helm trägst (manche profis stürzen ja schon auf gerader stecke)

fahre ruhig weiter schnell und aggressiv- und ich garantiere dir: du wirst deinen helm noch brauchen!

beste grüße,
mr amateur


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BeitragVerfasst: Do 13. Apr 2006, 06:20 
tumor-pdm hat geschrieben:
Selbst jetzt bei der Tour fahren einige noch ohne Helm.


Aber nur bei Bergetappen mit mindestens 5KM Schlussanstieg! Sonst DNF laut UCI


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BeitragVerfasst: Do 13. Apr 2006, 23:47 
Es gibt auch Leute, die meinen, unangeschnallt Autofahren würde ihr Können besser ausdrücken. Am besten noch im Sessel liegen, und den Ellenbogen aus dem Fenster.

Ich denke, irgendwann kommt der Punkt an dem man sich bewusst wird, dass man unnötiges Risiko nicht nötig hat, denn Risiken gibt es genug. Und hoffentlich kommt der schmerzlos.


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BeitragVerfasst: So 16. Apr 2006, 16:21 
icke hat geschrieben:
tumor-pdm hat geschrieben:
Selbst jetzt bei der Tour fahren einige noch ohne Helm.


Aber nur bei Bergetappen mit mindestens 5KM Schlussanstieg! Sonst DNF laut UCI


wegen der uci haben einige fahrer auch bleigewichte unter dem sattel, damit sie auf die vorgeschriebenen 6,8kg kommen... :roll:

im training tragen viele profis aber auch keinen helm. man denke da nur an jan ullrich, der letztes jahr auf den bremsenden teamwagen aufgefahren und dabei kopfüber ohne helm durch die heckscheibe geflogen ist.


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BeitragVerfasst: Do 27. Apr 2006, 20:48 
Hmmmmmmm........

ich trage eigentlich auch nur ungern einen Helm BMX fahre ich fast nur mit. Auf dem Rennrad trage ihn hin häufig, dort hat er mir auch zweimal das Leben oder zu mindest den Kopf gerettet. Ich fahre Rennrad seit dem sechsten Lebensjahr und ich glaube ihr hättet in den Situationen auch nicht besser reagieren können. Wenn ich in der Stadt auf dem Fixie in Jeans und shirt unterwegs bin hab ich ihn komischerweise noch nie getragen(???).
Vor ein paar Jahren ist unser Jugendtrainer von einem Auto tot gefahren worden. Er hat einen Helm getragen.

Was spricht eigentlich da gegen einen Helm zu tragen???

Seid doch mal ehrlich das ist doch nur die Eitelkeit. Ich will auf dem Rad doch auch gut aussehen. Was verliere ich wenn ich die Schüssel trage??? Is es das echt wärt???

Peace
Alex


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BeitragVerfasst: Do 27. Apr 2006, 23:07 
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Jau!

Zudem gibt es wirklich coole Modelle!


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BeitragVerfasst: So 11. Jun 2006, 15:22 
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Ich bin anfangs auch immer mit Helm gefahren.
Irgendwann fing die Eierschale aber an zu nerven.
Und wenn der LKW kommt was nützt da bitte der Helm, wenn somnst nichts mehr Körper funktioniert????
Und wer schützt die Beine mit Protektoren???
Schließlich ist der ganze Körper als ganzes wichtig.
Wenn sich einer schützen will dann ist der Helm nur ein Punkt auf der Liste!!!
Was jetzt nicht heissen soll Helm taugt nichts oder so.
Wers möchte bitte im Gelände trag ich ja auch immer einen Helm.

_________________
the roof, the roof is on fire

SECRET CHECKPOINT


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 Betreff des Beitrags: schnellspanner
BeitragVerfasst: Sa 17. Jun 2006, 13:08 
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also ich hab die schnellspanner immer mit kabelbinder am rahmen festgemacht. hilft (hoffenltich) auch ein bisschen bisschen gegen spontandiebe, wenn man kurz weg ist.


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BeitragVerfasst: Sa 17. Jun 2006, 13:15 
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Interessante Idee, da es bestimmt wirklich einige Gelegenheitsdiebe davon abhaelt und bis die was machen, bist du ja wieder am Bike zurueck.

Meine Schnellspanner haben leider kein Lock im Verschluss, somit kann ich die Idee nicht umsetzen.


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BeitragVerfasst: Sa 17. Jun 2006, 13:16 
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...Es gibt aber auch Schnellspanner mit Zahlenschlossern...

Das ist ne wirklich coole Idee.


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BeitragVerfasst: Sa 17. Jun 2006, 13:28 
marock hat geschrieben:
also ich hab die schnellspanner immer mit kabelbinder am rahmen festgemacht. hilft (hoffenltich) auch ein bisschen bisschen gegen spontandiebe, wenn man kurz weg ist.


Sehr gute Idee Marock!

Danke für den Tipp! :super

Das mit dem Kabelbinder ist nicht nur für den Diebstahlschutz interessant, sondern auch aus Sicherheitsgründen.

Ich habe einmal übersehen, daß der Spanner offen ist nach einem kleinen Sturz, was sehr gefährlich war. Ein anderer Fahrer berichtete hier, daß beim Fahrradtragen auf der Schulter des öfteren den Spanner aufging und er das auch nicht gleich bemerkte. Deshalb hat er den Spannhebel jetzt auf der rechten Seite montiert.

Mit Kabelbinder würde sowas wohl nicht passieren.

@Powerrider: Es geht sicher auch irgendwie, den Binder ohne Loch im Spanner zu befestigen.

Noch sicherer wäre natürlich eine gute alte Nabe mit Schraubverschluß...


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BeitragVerfasst: Sa 17. Jun 2006, 15:41 
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Klar, sicherer waere es schon, aber ich finde die Schraubverschluesse nicht so gut, da ich es mehrmals geschafft habe die Kappe rundzudrehen und das war dann eine s...-Arbeit dieses wieder aufzubekommen.
Und so geht Radwechsel schneller, ect.

Wenn wir schon bei Schnellspannern sind, die aufgehen.

Bei meinem alten MTB ist es mir einmal passiert, dass dieser aufgrund von massiver Waerme aufgegangen ist und mir fast das Vorderrad rausgefallen ist.
Hat mich halt gewundert bei einer laengeren Fahrt wieso meine Scheibenbremse vorne so schlingert und habe angehalten und habe gesehen, dass der Schnellspanner sich total geloest hat.

Ich hatte noch Glueck, da das selbe meinem Freund passiert ist, dieser nicht so viel Glueck hatte, das Rad ist herausgefallen, der ist gestuerzt und das Rad hatte einen ziemlichen Schaden von meinem Kumpel erst gar nicht zu sprechen.


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BeitragVerfasst: So 18. Jun 2006, 17:49 
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den schnellspannhebel vllt auf die rechte seite machen, wenn man schon unbedingt scheibenbremse fahren muss. mit v-brakes kann das rad zudem nich komplett rausfallen...

@adun: hatte derjenige nicht herausgefunden, dass sich der schnellspanner beim auf-die-schulter-heben an der hosentasche verhakt und aufgeht?


@chrrup: der helm schützt immerhin das (zweit)wichtigste. aber wenn man mit nem rr mit ca. 90 sachen bergab fährt, sollte man bedenkten, dass motorradfahrer ne lederkombi und einen entsprechenden helm für sowas haben und dagegen wirkt ein fahrradhelm tatsächlich lächerlich.

fahre aber auch immer mit helm, dann kann man im nachhinein wenigstens nich sagen "hätt ich doch nen helm getragen" ;)


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BeitragVerfasst: Mo 10. Jul 2006, 19:11 
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@ chrrup

hossa die einstellung finde ich auch recht krass...
seit zufällig meinem 18.geburtstag fahre ich mit helm, das sind jetzt 8jahre, fast immer, nur mal ne einkaufsrunde nicht, wenn ich schon frisch geduscht bin nur der helm noch so eklig naß ist vom arbeiten...
ich habe bisher VIER HELME bei unfällen kleinbekommen!!!
das wäre jedesmal mein kopp gewesen!

ich meine, ich baue ja genug crashs, bei denen ich noch flugstrecke genug zum abrollen hab, aber die vier wären ohne topp aufm kopp ganz häßlich gewesen. beim ersten bin ich nach aufprall zwei meter mit dem bordstein an der schulter und dem helm oben drauf die straße entlanggerutscht, ohne helm wärs um mein linkes ohr geschehen gewesen.

einmal kam ein verdammter scheißdrecksträumer auf seinem radl mir aus ner parklücke vors rad, so daß meine schreckbremsung mich hat überschlagen lassen. koppüber auf die straße. fühlte sich dank helm (giro skyline übrigens, 45€ günstig) an wie der fall in einen mehlsack.

darum helm.


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