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 Betreff des Beitrags: Re: Korelationskoeffizient
BeitragVerfasst: Mo 11. Dez 2006, 17:54 
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Zitat:
Korelationskoeffizient



Kopulationskoeffizient wäre aber besser... :-D



adas :smt026


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 Betreff des Beitrags: nicht mit mir
BeitragVerfasst: Mo 11. Dez 2006, 21:46 
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Registriert: Mo 27. Nov 2006, 17:04
Beiträge: 221
ich habe genug mit meinem studium zu tun (bin im 56.semester) und kriege das gerade so gebacken und habe extra die klassischen studiengänge (germanistik, kommunikationswissenschft und tech. informatik) geschmissen - inclusive private kunstschule.

werde aber mal betreffende personen ansprechen...

_________________
schwarzfahren ist spannender als bild-zeitung zu lesen...


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mo 11. Dez 2006, 21:51 
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ich studiere im siebten semester (praktikum) hamburger straßenbau und verkehrsleittechnik und habe damit auch genug zu tun.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di 12. Dez 2006, 13:55 
in einem anderem forum wird ebenfalls über sinn und unsinn des helmes diskutiert...
lest es euch mal durch, es sind ein paar interessante kontra argumente zu finden, die mich jetzt allerdings nicht davon abhalten auf arbeit einen helm zu tragen...

klick


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BeitragVerfasst: Di 12. Dez 2006, 17:33 
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Registriert: Fr 3. Feb 2006, 08:33
Beiträge: 927
Wohnort: Cassel
sehe aber in diesem thread auch ein gewisses ungleichgewicht. die helmgegner sagen in den meisten fällen "der helm bringt eh nix" oder "gute gründe" oder am besten "studien". aber dies wird nicht weiter untermauert.

die befürworter orientieren sich jedoch mehr an konkreten realen fällen.

ich mein klar kann man nie sagen, ob ein unfall mit helm glimpflicher ausgegangen wäre aber die wahrscheinlichkeit, ja selbst die möglichkeit, reicht doch schon.

an der stelle möchte ich noch anmerken, dass die vielzitierte schuldfrage für mich sehrwohl eine bedeutung hat - auch wenn sie im worst case nix an der situation ändert. aber sie ist doch für mein eigenes bewusstsein wichtig:
wenn es meine schuld war ok (ich habs riskiert oder verpennt). aber wenn es ein pennender idiot in einer blechlawine war, der sich beim rasen und gefähreden andrer u.U. auch noch toll vorkommt (ok ich übertreib vllt ein bisschen) kann man seinen frust (und schmerzensgeldforderng) wenigstens fokussieren (lässt sich schwer beschreiben und voraussgesetzt man kann dann überhaupt noch was)


da fällt mir auch noch eine erfahrung ein: fahre mit nem freund fahrrad (ich mit, er ohne helm) und er fragt mich "warum trägst du eigentlich nen helm" warauf ich etwa antortete "weils besser is" und knapp 30min später haut er sich richtig auf die fresse und hatte nen schönen asphaltabdruck aufm schädel^^

_________________
Wenn du denkst es passt nicht mehr, kommt von irgendwo ne Lücke her!!


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BeitragVerfasst: Di 12. Dez 2006, 19:13 
ich wollte jetzt auch niemanden auffordern, den helm abzusetzen...ohne helm würd ich mich halt einfach mal richtig scheiß mulmig fühlen, wenn ich dann durchn verkehr baller....


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BeitragVerfasst: Di 12. Dez 2006, 20:19 
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Beiträge: 12018
kettweazle aus dem rennrad-news.de/forum hat geschrieben:
Natürlich wird der Helm bei besagten schweren Unfällen nicht mehr zwangsläufig zum Lebensretter - hat aber auch noch nie jemand behauptet oder?

Wieviele Autofahrer sterben bei schweren Unfällen trotz steigender Anzahl von Airbags im Auto - und werden die Airbags deshalb in Frage gestellt?

Wenn ich dieser journalistischen Argumentation folge brauche ich auch keine Regenjacke mehr, denn bei schwerstem Regen hält die auch irgendwann nicht mehr trocken.


»<a href="http://www.fahrradkurier-forum.de/jeder-bitte-nur-ein-computer-t1048.html#9485">ich finde, judiths punkt ist sehr stichhaltig</a>«. :super ;)


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BeitragVerfasst: Di 21. Aug 2007, 19:35 
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Beiträge: 164
Wohnort: Hannover / Earth
ich fahre auch manchmal ohne , im Alltag fast immer , auf dem MTB und im Dienst IMMER mit Helm, und wer mal gesehen hat wie Erwachsene Unfallopfer nach einem schweren Sturz wieder lesen und schreiben lernen müssen disskutiert nicht darüber .
Tip : ein MTB Helm mit Schirm schützt die Augen bei Regen , kommt echt besser als die BMX oder Strassenhelme , und im Sommer Schatten auf den Augen ....


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BeitragVerfasst: Sa 1. Sep 2007, 21:57 
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Registriert: So 18. Mär 2012, 23:48
Beiträge: 2685
Wohnort: Hannover
Dienstlich trage ich grundsätzlich einen Helm.
Seit meinem Arbeitsunfall vom 16.8. habe ich heute das erste mal meinen Helm begutachten können.

Auszug der Pressemitteilung der Polizei:
Zitat:
Fahrradkurier verletzt
Sallstraße/ Südstadt
Zitat:
Als sie die Fahrertür öffnete stieß der Fahrradfahrer dagegen. Durch den Aufprall flog der Mann etwa fünf Meter nach vorn auf die Fahrbahn, wo er schwer verletzt liegen blieb
Der Schaden am Helm ist zwar nicht so groß, aber wenn das mein Schädel gewesen wäre...
Für mich gilt nun auch privat: keinen Meter Fahrradfahren ohne Helm.
Da sich hier nicht jeder unbedingt für andere Städte interessiert, alles weitere:
http://www.fahrradkurier-forum.de/delle-unseren-alten-hasen-hats-heut-erwischt-t2513.html


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BeitragVerfasst: Sa 1. Sep 2007, 22:38 
yo - ab und zu den hier:
[albumimg]1471[/albumimg]
:-D


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BeitragVerfasst: Do 27. Sep 2007, 12:14 
Interessantes zum ewigen Thema "Bremse abbauen oder nicht?- Helm tragen oder nicht?"

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,505448,00.html

Ich hab´s doch immer gewusst, diese irrsinnigen Helmträger....


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BeitragVerfasst: Do 27. Sep 2007, 15:23 
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Registriert: Mi 11. Jul 2007, 14:29
Beiträge: 707
Wohnort: wilder Süden
Spiegel-Artikel hat geschrieben:
"Verkehrsregeln erlauben dem Fahrer, seine Intelligenz auszuschalten", sagt der Verkehrsplaner Hans Monderman vom Keuning Institut in Groningen. "Wir müssen wieder mehr Unsicherheit auf die Straßen bringen, damit jeder stärker auf den anderen achtet."
Darum liebe ich meinen Job! :D

Ohne Helm, ohne Bremsen und Ampeln ignorierend ist man also am sichersten unterwegs. Wird Zeit, daß die grünen Jungs das auch mal kapieren. Ich vertrau den Verbrecherfangprofis meine bürgerliche Sicherheit an, die sollen uns Verkehrsprofis auch endlich vertrauen.

Hab mal von einer anderen Studie gehört, nach der Autofahrer an Radlern MIT Helm in geringerem Abstand vorbeiführen als an helmlosen. Quasi: Männliche, sportliche, behelmte Fahrer werden als geübt eingeschätzt und da braucht man ja auch nicht soooo viel Abstand wie bei der schlenkernden alten Frau ohne Helm...

_________________
Feel the Fluo! /// Winter ist crushed ice in der Trinkflasche. /// Fahrrad --> Fahrbahn!
radkurier-karlsruhe.de


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BeitragVerfasst: Do 27. Sep 2007, 15:48 
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Beiträge: 81
Wohnort: Kiel
Also ich hab mich letztes wochende gut zerlegt (kette im wiegetritt irgendwie raus geflutscht....) und hab bedauert das ich keinen Helm aufhatte.


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BeitragVerfasst: Do 27. Sep 2007, 16:57 
Ich hab mich letztens auch gestreckt und hab abgekotzt, dass ich nicht so einen Brustprotektor trug, wie die American Footballer.

Und letztens hatte ich beim Sex Knieschmerzen, ich hätte wohl besser vorher Kniebandagen angelegt. ( War natürlich Sex mit mir selbst...)


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BeitragVerfasst: Do 27. Sep 2007, 18:21 
Wie zur Bestätigung erhalte ich heute zwei E-Mails von einem Kollegen aus Chile der momentan in Berlin arbeitet.

Zitat:
Dear bicyclers,

just a soft brain concussion and 3 fractured vertebrae

(the Aldi´s € 6 helmet got the rest)

helmet yourselves and do not worry if you do not look that pretty!!!!!!

Sxxxxxx

pd: have a look at the pictures

Dear bicyclists,

As additional information:

I was riding on the bike path on a nice summer evening (also with proper lights) and while crossing an intersection with the traffic light on green, I was hit by a Smart (coming from the opposite direction making a left turn).

Sxxxx

pd: this was the police report because even with the Aldi´s helmet I lost consciousness for about 1 hour, not being able to recall the accident later.


Wie gesagt: Ohne Helm wär´das nicht passiert!

Ahoi!


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BeitragVerfasst: Do 27. Sep 2007, 19:22 
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Registriert: Fr 31. Mär 2006, 17:23
Beiträge: 1380
Auf jeden Fall faehrt mich vorsichtiger, wenn man sich ungeschuetzter faehrt, aber denoch kann man nicht immer die Fehler der anderen ausschalten, selbst durch Vorsicht nicht.

Wie waere es mit mehr Aufmerksamkeit UND Helm?^^


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BeitragVerfasst: Fr 28. Sep 2007, 16:00 
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Registriert: Fr 9. Jun 2006, 07:18
Beiträge: 992
Zitat:
Wie waere es mit mehr Aufmerksamkeit UND Helm?^^


Irgendwie bringts das auf den Punkt.


Zitat:
Ohne Helm, ohne Bremsen und Ampeln ignorierend ist man also am sichersten unterwegs.


Das gilt bestenfalls, wenn nicht nur du selbst, sondern alle so unterwegs wären. Kann allerdings sein, dass dann die meisten nicht mehr schneller als 10km/h fahren wollen, und die anderen dadurch auch nicht mehr können.. wär aber mal n interessantes Experiment ;)

Und im Übrigen fühlen sich halt unsre Freunde und Helfer auch für deine Verkehrssicherheit und anderweitige Bevormundung zuständig, auch wenn sie da vielleicht weniger Ahnung haben..

Die Frage ist aber auch, ob sich die Folgen vom Pennen im Straßenverkehr durch vermeintliche Sicherheit und die Unfälle die trotz größerer Aufmerksamkeit aber dafür auch mehr und damit offensichtliche Unsicherheit entstehen würden nicht evtl. auch einfach die Wage halten..


Was ich aber sicher weiß:
Es gibt Fälle, in denen man trotz Aufpassen nix machen kann. Passiert zum Glück eher selten sowas, aber man kann nicht <i>jeden</i> Fehler von anderen ausbügeln.
Und selbst nie welche zu machen ist auch schon schwer genug.

Wenn man immer konzentriert fährt rückt das Restrisiko dann vielleicht eher in die Region "allgemeines Lebensrisiko", aber früher oder später erwischts einen dann vielleicht halt doch mal.. und das kann wie auch bei allem anderen schon reichen.
Ob ein Helm dann hilft oder geholfen hätte steht aber natürlich auch nicht fest.


Und ganz so einfach ists dann auch nicht:

Helmträger = mir kann ja eh nix passieren mit dem Helm und ich brauch deshalb auch nich aufzupassen

Ohne-Helm-Fahrer = immer vorsichtig, ständiges Bewusstsein über die Gefahr, macht keine Fehler

Es mag da schon Zusammenhänge geben, und so einen Effekt gibt es sicher auch und ich vermute besonders bei Laien- bzw. Wenigradlern kommt der häufig auch zum Tragen. Das hat aber vermutlich nicht nur mit dem Helm zu tun sondern evtl. auch damit, dass man, wenn man relativ wenig fährt, sich wahrscheinlich auch noch nicht bzw. nicht oft ordentlich lang gemacht hat. Da ist dann generell kein großes Gefahrenbewusstsein und damit Vorsicht vorhanden, und deshalb krachts dann halt irgendwann auch doch mal recht schnell wenn gleichzeitig noch jemand pennt..

Es stimmt sicher auch dass viele Fälle, die als "Beweis" für die Notwendigkeit eines Helms angeführt werden - besonders wenn von Laienradlern die sich das erste Mal langgemacht haben - ohne Helm und mit mehr Aufmerksamkeit gar nicht erst passiert wären.
Trotzdem lässt sich das nicht generell gleichsetzen.
Ich würde bei Berufsradlern und Kilometerfressern auch nicht den selben Maßstab ansetzen wie Laienradler es bei sich selbst tun.

Nachdem ich mich einige Male (verteilt über längere Zeit) hingelegt hatte und ich danach doch zwei-dreimal dachte, das hätte mit etwas Pech vielleicht auch anders ausgehen können, wurde ich jedenfalls auch Helmträger (wenn auch nicht konsequent) und fühle mich trotzdem, auch mit Helm, in manchen Situationen auch so-gar-nicht-sicher. Vorher war ich da ohne Helm eher sorgenfrei unterwegs; das änderte sich allmählich nachdem ich merkte wie schnell es manchmal doch gehen kann.
Den Helm auf dem Kopf empfinde ich dabei überhaupt nicht als Schutz, was ist das schon, das kleine bisschen Schaumzeugs da auf meinem Kopf; da bräuchte ich schon nen Ganzkörper-Airbag oder so, aber ich glaub selbst dann...... ich hab jedenfalls nicht das Gefühl mit der komischen Mütze da auf dem Kopf gut oder ausreichend geschützt zu sein, überzeugt vom Nutzen bin ich auch nicht unbedingt. Deshalb verdammtnochmal gar nicht erst dazu kommen lassen wenns geht.. das gilt mit Helm wie ohne.

Muss aber dazu sagen dass ich mich da bis auf einmal immer ohne Mitwirkung anderer langgemacht hatte. (Wär da noch jemand drübergefahren hätte auch der Helm wohl nix mehr genützt)
Das eine Mal mit fremder Hilfe allein hätte mich wohl nicht zum Helmkauf motiviert, aber dass manchmal wenig gefehlt hätte im Verkehr kennt wohl jeder.. nur hab ich davor auch mit Helm noch Schiss ;)

Und Unbedarfte die ohne Helm unterwegs sind gibts gerade bei Laienradlern sicher auch noch genug. Denen nen Helm aufsetzen zu wollen bringt natürlich eher wenig, viel lieber ist mir aufmerksam und dafür ohne Helm; aber im Falle eines Falles bringt der Helm dann halt vielleicht doch noch was zusätzlich.. (abhängig vom Einzelfall vielleicht aber auch nicht)

Deshalb würd ich sagen, jeder wie er sich am wohlsten fühlt... aber wer länger im Geschäft ist, für den lohnt sich der Helm vielleicht irgendwann mal richtig. So denk ich inzwischen darüber.

Radler die nicht richtig radfahren können werden durch das Ding aber natürlich auch nicht wesentlich sicherer.


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BeitragVerfasst: Fr 28. Sep 2007, 23:08 
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Ich finds ein bisschen naja sagen wir mal überheblich zu meinen das man als vielfahrer keine fehler macht. Ist jetzt nicht persönlich gemeint nur kommt das mir bei eingien post als unterton raus. Naja jedem das seine.


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BeitragVerfasst: Sa 29. Sep 2007, 17:44 
Es geht doch gar nicht darum, Fehler zu machen oder nicht. Jeder macht Fehler. Man sollte sich nur nicht gegen jedes Risko abzusichern versuchen, das ist ein zutiefst bürgerlicher Reflex. Schon Nietzsche hat darüber geschrieben. Man muss das Leben leben und nicht immer versuchen, Gefahren auszuschalten.

Als Beispiel (weil ja gleich wieder alle sagen, dass ich ein Idiot bin):

Zu Hause passieren die meisten Unfälle. Warum trägt dort keiner Helm?

Unbestritten ist Radfahren mit Helm sicherer als ohne, aber zu Fuß gehen mit Helm auch...

Wenn ich Rad fahre besteht nun mal ein höheres Risiko, als wenn ich zu Fuß gehe. Dafür bin ich schneller.

Mir scheints einige würden, wenn sie könnten, auch schlechtes Wetter abschaffen.

Jeder soll tun, was er für richtig hält.

Ahoi!


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BeitragVerfasst: So 30. Sep 2007, 07:54 
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Registriert: So 12. Aug 2007, 13:45
Beiträge: 81
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Das stimme ich dir auch zu nur stellt sich die frage gegen was soltle man sich absichern? Denn es ist nciht gemeint komplett schutzlos zu leben. Als Radfahrer bewegst du dich in einem system indem du definiv der schwächste bist. Schon unfälle im wagen mit nur 30 km/h könne (falls nicht angeschnallt) tödlich enden. Du fährst auch öfter mal 30 schätze ich doer? Klar hat alles sein grenzen. Ich schlag ja nicht vor Mit ner schussicheren weste, helm stützädern und sirene zu fahren. Es geht um ein mittelmaß an sicherheit. Dein vergleich mit dem Fußgänger ist unnötig da füsgänger nicht den gleichen gefahren ausgesetzt sind.
Vieleicht änderst du ja deine Meinung wenn du einen unfall mit schwerverletzten radfahrer siehst.


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BeitragVerfasst: Mo 1. Okt 2007, 16:53 
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Beiträge: 992
Zitat:
Ich finds ein bisschen naja sagen wir mal überheblich zu meinen das man als vielfahrer keine fehler macht.


Zitat:
Mir scheints einige würden, wenn sie könnten, auch schlechtes Wetter abschaffen.


Ich weiß ja nicht wer damit jeweils gemeint war, aber ich hab das beides nie geschrieben, gesagt oder gemeint - wenn überhaupt irgendjemand hier.
Vielleicht wurde da ja einfach was falsch verstanden oder interpretiert?


Krause hat geschrieben:
Man sollte sich nur nicht gegen jedes Risko abzusichern versuchen, das ist ein zutiefst bürgerlicher Reflex.


Ja Krause, da bin ich auch ganz einer Meinung mit dir. Das mit dem Helm im Haushalt (Dusche, Kellertreppe..) könnte von mir sein. Stimmt auch.
Das Problem wenn man sich gegen alles absichern will ist halt auch, dass man sehr schnell die Relationen aus den Augen verliert. Siehe auch Terrorgefahr vs. Verkehrstote. Angst macht blind.
Als ob nicht jeder Mensch früher oder später sterben würde.
Die Frage ist wohl eher, ob oder wieviel man bis dahin gelebt hat.
(Und Nietzsche ist eh schön. Kenn zwar nicht sehr viel von ihm, aber das was ich kenne (aus dem Zarathustra) ist ziemlich genial und einleuchtend find ich :-) - Dass man da schnell für nicht ganz normal gehalten wird, auch von wegen Sicherheitsdenken, kann ich mir unter "Normalbürgern" gut vorstellen, bzw. kenn ich. Selbst (oder gerade) mit durchaus zutreffenden Argumenten wie dem Helm im Haushalt. Aber hier? Ich hoffe nicht.)


Was den Helm auf dem Fahrrad betrifft: Besonders gemocht hab ich den v.a. am Anfang nicht. Sicher wird Radfahren dadurch auch nicht. Bei mir war das weniger "Gefahr ausschalten wollen" als schmerzhafte Erfahrung. Schmerzen wollen die meisten Lebewesen nicht wiederholen, und nach ein paar netten Stürzen hab ich mir halt dann doch mal ein paar Gedanken gemacht wie ich zumindest das Gröbste evtl. verhindern kann. Ein Resultat davon war dass ich beim Kurier fahren doch mal anfing nen Helm durch die Gegend zu fahren, einfach weil das Risiko da doch <i>vergleichsweise</i> hoch ist und ich auf diese Weise doch einige Zeit im Sattel verbrachte. Auch wenn die ganzen Unfälle seltsamerweise alle woanders passiert sind ;)
Wenn ich Radfahren "sicher" machen wollte müsste ichs ganz sein lassen bzw. so einen Aufwand betreiben dass es keinen Spaß mehr macht.
Viele Leute setzen sich nach dieser Logik auch direkt ins Auto (das ist ja sicher, hat inzwischen auch 15 Airbags und hastenichtgesehen..) weil sie z.B. Angst haben mit dem Rad auf der Landstraße von Autos überholt zu werden - obwohl <i>das</i> verglichen mit den Risiken als Autofahrer absolut bedeutungslos sein dürfte. Die wahren Gefahren sind halt oft weniger offensichtlich bzw. werden allgemein nicht als solche wahrgenommen oder verdrängt.
Naja jedenfalls ob man jetzt mit oder ohne Helm - nen Unterschied wie zwischen Tag und Nacht machts eh nicht (außer in isoliert betrachteten Einzelfällen) und letztendlich muss es eh jeder für sich beurteilen wieviel Risiko er oder sie eingehen will bzw. ob und wo man abwägt oder Kompromisse macht.
Helmpflicht ist jedenfalls für Leute, die sich um nix kümmern und v.a. keine Verantwortung für sich selbst (oder wen auch immer) übernehmen wollen.

Passt schön auf euch auf und lasst die Unfälle die anderen bauen ;-)


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di 2. Okt 2007, 11:02 
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Registriert: Mi 17. Mai 2006, 15:11
Beiträge: 12018
ich glaub, in diesem thread war das, wo ich das ganz am anfang ma schrieb. ich habe VIER unfälle hinter mir, in denen ich den helm ZERTRÜMMERT habe, mein kopf aber nicht mal einen kratzer erfuhr. ohne helm hätte ich mir den schädel zertrümmert.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di 23. Sep 2008, 11:00 
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Registriert: Do 4. Sep 2008, 09:30
Beiträge: 3
Helm?
Keine Frage! Nur mit! 80% aller schweren F-Unfälle wären weniger Schwer hätte ein Helm aufgesessen. Mein Orthopäde meint "ich krieg fast jeden Knochenbruch hin, nur Kopf und Wirbelsäule machen mir ernste Schwierigkeiten." Ich weiß nicht wie viele Knochen wir wir haben, aber ich denke mit Helm wird dann das Risiko nochmal mindestens halbiert. Auch mögen Helme weniger schön aussehen; ich find Rollstühle häßlicher. Ich liebe mein Leben zu Fuß.


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 Betreff des Beitrags: Re: Tragt Ihr helm ?
BeitragVerfasst: Do 12. Nov 2009, 09:07 
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Registriert: Di 15. Jan 2008, 22:36
Beiträge: 575
Wohnort: Darmstadt
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,15 ... 28,00.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Tragt Ihr helm ?
BeitragVerfasst: Do 12. Nov 2009, 15:25 
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Registriert: Do 13. Aug 2009, 18:38
Beiträge: 71
Wohnort: Heidelberg
Ich habe mir erst einen Helm gekauft, als ich nach einem Sturz in die Notfallchirurgie kam und meine Kopfverletzung, die bis zum Knochen durchging, in mehreren Schichten genäht werden mußte.

Mittlerweile habe ich schon weitere 3 Stürze, die alle vom Helm aufgefangen wurden. 3 Helme kaputt, bei mir relativ wenig.

Das liegt nicht an meinem Fahrstil :!:
1. Oma ausgewichen --> Gartenzaun durchfahren
2. Radfahrer einarmig gefahren in der anderen Hand Baumarktschiene. Der hat mich auf einer Brücke einfach abgeschossen
3. Ich auf dem Radweg, Auto kommt aus einer Ausfahrt, ausgewichen und auf die Fresse gefallen.

Also für mich stellt sich die Frage nicht mehr mit oder ohne Helm. Seltsam nur, dass alle Unfälle auf dem Radweg passierten. Ich fahre jetzt meist auf der Strasse und bisher unfallfrei.

parlazzo


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