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 Betreff des Beitrags: zahnriemenfahrrad
BeitragVerfasst: Di 21. Jul 2009, 03:06 
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auf einem bild der ecmc aus der gallerie einer der forennutzer habe ich ein fahrrad gesehen,
dass mit einem zahnriemen statt einer kette bestückt war. hat mich gänzlich vom hocker gehauen.

Bild

jetzt habe ich durch zufall den hersteller entdeckt.
carbondrivesystems.com

hier kann man es kaufen:

schindelhauerbikes.com.
falk-bikes.de
fixie.inc

ich finde es einfach geil, allerdings hat es einen riesigen haken.
man muss den rahmen vorübergehend "zersägen" um den riemen an seinen platz zu bekommen.

was haltet ihr davon?

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 Betreff des Beitrags: Re: zahnriemenfahrrad
BeitragVerfasst: Di 21. Jul 2009, 06:25 
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Bilderdieb!!


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 Betreff des Beitrags: Re: zahnriemenfahrrad
BeitragVerfasst: Di 21. Jul 2009, 06:26 
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Wäre bestimmt mal interessant zu fahren. Die Installation hat mich dann doch neugierig gemacht; so ein "Loch im Rahmen", das auf und wieder zu gemacht werden muss - mittels Schieber, "Zwischenstück" oder wie auch immer -, hat auch seinen Reiz. Bricht er, bricht er nicht, bricht er...
Ne, ich denk ja mal, dass das doch ziemlich stabil sein wird. Nur frage ich mich ernsthaft, ob und wie lange das dann hält, wenn man 80km/d mit dem "zerteilten" Rahmen zurücklegt, obwohl die derart ausgerüsteten Trialbikes wohl auch nicht gerade wenig einstecken müssen. Bin hin und her gerissen: Sollbruchstelle oder stabile Konstruktion?
Die Riemen sind ja doch auch Verschleissteile, die eben auch nur etwa zweimal so lang wie eine herkömmliche Fahrradkette halten. Wird wohl auch ins Geld gehen.


Es grüsst freundlich
Der Eulach.


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 Betreff des Beitrags: Re: zahnriemenfahrrad
BeitragVerfasst: Di 21. Jul 2009, 07:57 
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Hallo,

ich persönlich halte von diesen Zahnriemen (als Antrieb beim Fahrrad) nicht so viel. Steht das HR nur 1° aus der Flucht, erhöhen sich Reibungsverlust und Verschleiß. Und wie sieht´s mit der Verschmutzung aus?! Beim Kettenantrieb drücken die Zähne von KB und Ritzel das Gröbste durch die Kette nach draußen, aber beim Zahnriemen müsste der Dreck doch richtig festgepresst werden. Beim Nockenwellenatrieb in Verbrennungsmotoren mag so was von Vorteil sein (Nocken- und Kurbelwelle fluchten immer 100%ig und sind gekapselt), aber dass sich diese Antriebsart beim Fahrrad durchsetzen wird, glaube ich nicht . . .

Gruß, Paule

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Ich bin okay. Sie sind der Amokläufer!


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 Betreff des Beitrags: Re: zahnriemenfahrrad
BeitragVerfasst: Di 21. Jul 2009, 09:40 
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Soweit ich weiß ist das Receps Rad, das er Stijn für die letzten Runden des Mainrace geliehen hat.
Der Riemenantrieb ist dank neuem Material/Konstruktion mittlerweile in puncto Haltbarkeit, Belastbarkeit und Dehnung einer Kette ebenbürtig, der Wirkungsgrad ist ebenfalls vergleichbar hoch.
Die Ritzel und Riemenblätter haben in den Tälern kleine Löcher durch die der Dreck hinausgedrückt wird, das Ding muß also nicht gewartet/geölt werden und reinigt sich von alleine.
Die Schrauböffnung für den Hinterbau sollte auch halten, die Elemente werden gemufft in die Sattelstrebe eingelötet, hält genausogut wie die Muffenverbindung an den übrigen Rahmenrohren. Ein Schraubgewinde hält den wirkenden Kräften auch stand.
Der Riemen hat einige hübsche Vorteile.
Als Nachteil habe ich bisher gehört, daß es den Riemen nur in wenigen Längen gibt und auch noch nicht soviele Zahnradgrößen zur Auswahl, man kann ihn also nicht wie ne Kette durch Nieten auf die Länge anpassen. Gibt also bisher ein paar Standardgänge abhängig von der Kettenstrebenlänge. Aber die Nachfrage schafft sich bestimmt irgendwann das Angebot.

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 Betreff des Beitrags: Re: zahnriemenfahrrad
BeitragVerfasst: Di 21. Jul 2009, 10:36 
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von fixie inc über die ecmc:

Bild

Bild

"Berlin was awesome. Two big courts , 40 teams -one girls only-, great wheather and lots of fun. Geneva won followed by München and Berlin. We showed off with two belt fixed gear bikes, one as a polobike the second one just for the mainrace. Stijn aka Pommesking fucked up his own bike and finished the race on the yellow hornet. Recep and me didn’t join the race. Instead of, we did some race support and watched the race. Great weekend and many thanks to the ECMC crew!"

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 Betreff des Beitrags: Re: zahnriemenfahrrad
BeitragVerfasst: Di 21. Jul 2009, 11:18 
Als ich in die Werkzeugmacherlehre (vor 35 Jahre) ging habe ich seinerzeit schon von solch einem Antrieb geträumt :sad: Finde die Vorteile (Wartungsarmut, weniger Schmiere und vielleicht auch weniger Dreck) überzeugend.

Vielleicht ist mein nächstes Rad solch eines.... Bei der letzten Eurobike haben die beiden: Fixie inc und Veloheld noch so getan, als ob es nur eine Prototyp und Versuch ist...... :sing:

Wünsche auf jedenfall viel Erfolg und erkennbare Beweise....das es taugt..... :daumen:


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 Betreff des Beitrags: Re: zahnriemenfahrrad
BeitragVerfasst: Di 21. Jul 2009, 11:47 
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http://www.zahnriemenfahrrad.de/ -> it's also schindelhauer, but a german adress

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Die Bild hat mehr Intelligenz-suchende als Intelligenz-habende.


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 Betreff des Beitrags: Re: zahnriemenfahrrad
BeitragVerfasst: Di 21. Jul 2009, 11:50 
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ich finds auch sehr interessant ... nie wieder gedanken über "kette geölt" und schlechtes wetter (bzgl ersterem). Ausserdem selbstreinigend und optisch einfach mal was anderes. Ich würds gern mal Probefahren. Auch das mit dem Rahmen öffnen ist glaub ich ein Problem, was unter Kontrolle ist.
Ich bin vor einiger Zeit drüber gestolpert, als ich gesehen hab, dass Veloheld auch ne kleinstserie an Mountainbikes hat. Mercedesfahrräder hatten vor 8 jahren oder so auch mal einen riemenantrieb, aber dieses experiment kann man nicht so ernst nehmen. ach schick... irgendwann leg ich mir dann auch ein solches zu!


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 Betreff des Beitrags: Re: zahnriemenfahrrad
BeitragVerfasst: Do 24. Sep 2009, 23:02 
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Rücktrittbremser hat geschrieben:
http://www.zahnriemenfahrrad.de/ -> it's also schindelhauer, but a german adress


Einen kleinen Vorgeschmack gibt es vom Schindelhauer-Fotoshooting auf Facebook!
Nächstes Jahr sind die Räder auch live bei uns im Laden in Hannover (vermutlich aber auch in anderen Städten ;) ) zu bewundern. Fahren sich SUPER und sehen einfach traumhaft aus! :daumen:

Der Clou bei den Schindelhauer Bikes ist das eigens entwickelte und patentierte Ausfallende, welches eine einfache und sichere Möglichkeit zum Spannen des Zahnriemens bietet. Außerdem dient es gleichzeitig als stabiles und unauffälliges Rahmenschloss. Also nix mit "Sollbruchstelle" an der Sitzstrebe oder sonstwo.
Der verwendete Zahnriemen (Gates Carbon Drive, in Deutschland von NICOLAI vertrieben) ist inzwischen so weit entwickelt, dass die Lebensdauer (aufgrund der Carbon-Seele) über 20.000km beträgt und gewichtsmäßig dem Kettenantrieb deutlich überlegen ist (so ein Riemen wiegt gerade mal 70g) :leyes:

Die Räder wird es übrigens als Fixie, Singlespeeder und Alfine-Version geben, jeweils mt Herren-Diamantrahmen und Damen-Trapezrahmen...

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 Betreff des Beitrags: Re: zahnriemenfahrrad
BeitragVerfasst: Fr 25. Sep 2009, 08:28 
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hier mal eins der räder von schindelhauer mit mir oben druff ;)

habe mich mit den jungs damals auf der hmi unterhalten und die meinten dass diese modell (siegfried) wohl eben auch wirklich alu pur geliefert würde (mittlerweile auch pulverbeschichtet), sprich man muss es selbst noch lackieren lassen wenns nicht vergammeln soll.. war doch sehr erstaunt. als ich die preise gesehen habe, dachte ich mir nur, meine fresse und dann auch noch unlackiert.. sorry, wenn ich mal mehr kohle über habe und mich das immenoch reizt evtl. aber so finde ich die preise recht happich. aber okay, je mehr man verdient, desto mehr sinkt die reizschwelle. damals als noch-nicht-fertig-ingenieur unbezahlbar. heute denke ich schon was anders drüber ;)

aber das fahren war traumhaft :)


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 Betreff des Beitrags: Re: zahnriemenfahrrad
BeitragVerfasst: Fr 25. Sep 2009, 11:04 
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Hallo kore,

ich glaube, da hast du etwas missverstanden. Der "rohe" Alurahmen ist "pur", d.h. gebürstet und selbstverständlich mit Klarlack überzogen. Die Farbvarianten sind natürlich gepulvert.

Abgesehen davon finde ich 1200€ für ein Fixie bzw. 1300€ für die Freilaufvariante mit dem Qualitätsniveau von Rahmen und Ausstattung nicht teuer. Allein das Gates-System ist bei NIKOLAI für 300€ Aufpreis gelistet und die Brooks-Komponenten kosten auch schon über 150€.
Verglichen mit Referenzmodellen mit Kettenantrieb (z.B. Fixie Inc) ist das fast sgar noch n Schnäppchen...

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 Betreff des Beitrags: Re: zahnriemenfahrrad
BeitragVerfasst: Fr 25. Sep 2009, 11:20 
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mein stand war noch von april. möglich dass sie sicherlich nicht nur meinen einwand von damals nochmal im rahmen ihrer geschäftspolitik überdacht haben. lackiert nehme ich doch glatt den alurahmen. und ich meinte damals waren die preise noch was höher, kann das sein?
Damals auf der hmi wurde mir aber gesagt, der rahmen kommt nur geschliffen OHNE lack raus. haben mir das schmackhaft machen wollen, dass man ja so auch kleine kratzerchen mit dem 3m schwämmchen rauspolieren könnte... insofern ist die veränderung ja zu begrüßen und lässt mich wieder träumen.

muss.....geld....sparen.... haarrghhh

:D

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 Betreff des Beitrags: Re: zahnriemenfahrrad
BeitragVerfasst: Fr 25. Sep 2009, 17:07 
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Die Technik mag ausgefuchst sein wie sie mag- solange ich nicht die Übersetzung fahren kann, die mir liegt, fällt es einfach aus dem Raster.
Bei den Preisen, Brooks hin oder her, bezahlt man einen Exklusivitätsfaktor mit. Die Rahmen sehen, bis auf den modifizierten Hinterbau auch aus, wie die Stangenware von Kinesis. Auch die restliche Ausstattung an den Rädern rechtfertigt in meinen Augen die Preise nicht. :sing:
Aber vielleicht rechtfertigt das Fahrgefühl und der evtl. verringerte Wartungsaufwand die Mehrinvestition. Early adaptors vor!

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 Betreff des Beitrags: Re: zahnriemenfahrrad
BeitragVerfasst: Fr 25. Sep 2009, 19:08 
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kore hat geschrieben:
... lackiert nehme ich doch glatt den alurahmen. und ich meinte damals waren die preise noch was höher, kann das sein?
Damals auf der hmi wurde mir aber gesagt, der rahmen kommt nur geschliffen OHNE lack raus. haben mir das schmackhaft machen wollen, dass man ja so auch kleine kratzerchen mit dem 3m schwämmchen rauspolieren könnte...

Hallo Kore,

bin leider einer falschen Erinnerung aufgesessen! :oops:

Habe soeben nochmal mit Schindelhauer telefoniert und der hat mir mitgeteilt, dass der gebürstete Rahmen doch ohne Lack sein wird.
Der Grund liegt darin, dass das Aluminium bei Kontakt mit Sauerstoff relativ schnell eine schützende Oxidationsschicht bildet und damit eine Lackschicht unnötig macht (das bei den Fahrradrahmen verwendete Aluminium wird in gleicher Weise sogar bei Offshore-Anlagen eingesetzt). Schlimmstenfalls kann der Lack sogar nachteilig wirken, wenn Lackrisse die Oxidationsschicht zerstören aber gleichzeitig das "Atmen" des Aluminiums und damit die Neubildung einer Oxidationsschicht verhindern (dann kann es nämlich tatsächlich zu einer echten Materialschädigung kommen).

Im Wesentlichen hat das Ganze aber einen ästhetischen Wert, ein Finishing kann v.a. nämlich zu Farbveränderungen der Oberfläche führen.

Das rohe Alu bedarf allerdings schon einer gewissen Mehrpflege. Wenn es z.B. mit Streusalz in Berührung kommt, sollte dieses möglichst bald beseitigt werden. Ansonsten ist natürlich der Vorschlag mit dem 3M-Schwämmchen bedenkenlos anzuwenden, da die gebürstete Oberfläche ja sowieso eine gewisse Scheueroptik mitbringt. Außerdem bietet ein Klarlack sowieso keinen großen Schutz gegen Kratzer (nicht umsonst gibt es schließlich Yankopads!).

Ob die Preise im Frühjahr noch höher angesetzt waren, kann ich nicht sagen. Wir haben mit den Jungs erst im Sommer Kontakt aufgenommen und da lagen die Preise im gleichen Niveau (nur gab es da noch keine Alfine-Version, sondern nur ne 3-Gang)

Ich hoffe, deine Träume können mit diesen Infos weiterbestehen, ansonsten gibt es ja auch noch die weiße Fixie-Variante und das Singlespeed in schwarz!

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 Betreff des Beitrags: Re: zahnriemenfahrrad
BeitragVerfasst: Fr 25. Sep 2009, 19:35 
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bobthefish hat geschrieben:
Die Technik mag ausgefuchst sein wie sie mag- solange ich nicht die Übersetzung fahren kann, die mir liegt, fällt es einfach aus dem Raster.
Bei den Preisen, Brooks hin oder her, bezahlt man einen Exklusivitätsfaktor mit. Die Rahmen sehen, bis auf den modifizierten Hinterbau auch aus, wie die Stangenware von Kinesis. Auch die restliche Ausstattung an den Rädern rechtfertigt in meinen Augen die Preise nicht. :sing:
Aber vielleicht rechtfertigt das Fahrgefühl und der evtl. verringerte Wartungsaufwand die Mehrinvestition. Early adaptors vor!

Also grundlegend gibt es bei Gates mehrere Riemenlängen und Scheibengrößen zur Auswahl, welche Übersetzungsverhältnisse sich damit erstellen lassen, werde ich in Erfahrung bringen. Dann erst lohnt sich die Überlegung, ob der Antrieb für den Einzelnen interessant sein würde.

Die Rahmen sind auf jeden Fall keine echte Stangenware, sondern haben z.B. auch eine eigens überarbeitete Geometrie. Ansonsten darfst du mir gerne einen Rahmenbauer vermitteln, der eine ähnliche Qualität in Individualanfertigung zu einem ansatzweise gleichen Preis herstellt (schön wärs, wenn der auch noch gemuffte CroMo-Rahmen für unter 400€ VK im Programm hat, auf sowas sind wir nämlich schon länger scharf ;-) )

Und bezüglich deiner Einschätzung der Ausstattung wunder ich mich ein wenig: Novatec und DP18 werden doch quasi schon als Gottheiten verehrt... :pray:

Naja, jedem Tierchen sein Plaisierchen... ich fand das Fahren mit den Bikes auf jeden Fall lecker! :ham:

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 Betreff des Beitrags: Re: zahnriemenfahrrad
BeitragVerfasst: Fr 25. Sep 2009, 22:51 
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Das mit dem Übersetzungsverhältnis interessiert mich sehr. Wenn es da mehr Flexibilität gäbe wäre das großartig.
Irgendwo habe ich die Rahmen schon mal gesehen ;) Aber ohne die Öffnung für den Riemen und ähnlich hohen Gewichten (1,8kg bei 56cm). Ich hätte gedacht der Rahmenbauer hat die Ausfallenden nur abgesägt und ein paar mit Öffnung dran gebraten- fertig. Wie genau hat er denn die Geometrie überarbeitet?
Der Rahmenbauer von Cicli Berlinetta scheint gute Preise zu machen- die Verkaufen individuelle Rahmen für den Preis. Dafür in Stahl. Und wenn ich mich nicht ganz täusche dann auch gemufft. Vielleicht bekommst du über die den Kontakt zu dem Rahmenbauer...
Bezüglich der Komponentenwahl hab ich mich auf das Siegfried bezogen, das Kore auf dem Bild unterm Hintern hat.

Da sagt die Spezifikation:
Kurbelsatz und Innenlager: Schimano Alfine
Naben und Bremsen: Schimano 105
Bremshebel: Tektro RL 720
Vorbau, Lenker und Sattelstütze sind nicht näher spezifiziert...
Das ganze Set kommt dann auf knappe 1200,- Taler. Plus evtl. 50,- Taler wenn man die Lackierung weg läßt und dafür ein 3M Schwämmchen ordert.
Das Urteil, daß der Preis nicht gerechtfertigt ist, nehme ich gerne zurück und überlasse das dem Leser. :sing:

Kannst Du das mit dem Nachteil von Lack für die Haltbarkeit von Aluminium nochmal beschreiben? Den Teil hab ich irgendwie nicht geblickt. Ich fürchte auch, daß der Teil mit dem unbehandelten Aluminium in Zusammenhang mit Offshore-Anlagen leicht verwirrend ist. Oder hast Du das auch so gemeint? Die gleiche Legierung (7005) ohne Schutzschicht im Meeresklima :häh:

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 Betreff des Beitrags: Re: zahnriemenfahrrad
BeitragVerfasst: Mo 28. Sep 2009, 19:10 
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Die Infos über die Eigenschaften des Aluminiums habe ich von Schindelhauer so weitergegeben. Wir sind leider keine Chemiker und die Schulkenntnisse sind auch schon etwas eingerostet (womit wir wieder beim Thema wären ;) ). Uns hatte das auch etwas irritiert mit der "Rohfassung" (deshalb auch die anfängliche Fehlleitung), lassen uns aber gerne eines besseren belehren.
Wir werden erstmal dem Kompetenzteam Schindelhauer vertrauen müssen (wenn man sich auch mal die Autostudie der Jungs anschaut, kann man von gehobenem Fachwissen schonmal ausgehen, denke ich). Ansonsten heißt es erstmal: Warten auf die Objekte der Begierde und dann ab in den Praxistest!
Bei den Rädern, die wir schon geordert haben, ist auf jeden Fall das Siegfried in Alu gebürstet dabei, so dass wir unsere Erfahrungen selber sammeln können.

Zur Ausstattung: ich habe mich mit der Angabe der Komponenten auf das Victor konzentriert, die Freilauf- und Schaltungsräder sind da etwas anders gestrickt, aber qualitativ nicht schlechter zu bewerten. Wir haben übrigens die Preisberechnung schon vor ein paar Monaten "überprüft", da wir überlegt hatten, eines der "Prototypen" mit ein paar Veränderungen zu tunen. Wenn man die Einzelpreise der Originalausstattung zusammenrechnet, gibt es da nichts zu sparen (es sei denn vielleicht, man sucht sich alles bei ebay zusammen... aber das habe ich jetzt natürlich nicht gesagt :shock: )

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 Betreff des Beitrags: Re: zahnriemenfahrrad
BeitragVerfasst: Do 26. Aug 2010, 08:17 
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Also mal hierzu (Zahnriemfahrrad). Ich fahre ca. 1 Jahr eines der ersten Zahnriemenfahrräder aus dem Hause Schindelhauer (Seriennummer 000001). Gerade wegen der Wartungsfreundlichkeit habe ich es angeschafft und von den Jungs zugeschnitten auf mich bauen lassen. Habe bisher durchaus gute Erfahrungen gemacht. Der Zahnriemen kommt aus der Automatisierungstechnik und ist technisch ziemlich ausgereift (soll wohl ca. 20-25 Tkm halten). Bisher konnte ich keine negativen "Unterschiede" zur Kette feststellen. Interessant ist jedoch das Fahren ohne Kettengeräusch, da muß man sich erstmal dran gewöhnen, macht aber dann enorm grossen Spaß. Das Rad steht täglich im Freien und hat bisher darunter nicht gelitten (bis auf die Befestigungen des vorderen Zahnriemenkranzes), die wegen der Stahlschrauben etwas Flugrost ansetzt hat. Das Rad ist sehr leicht, sportlich zu fahren und vor allem schnell an meinem Smart zu verstauen (ohne Abdeckung natürlich, da Wind und Regen ja nicht stören). Natürlich für den Normalverbraucher etwas spartanisch ausgerüstet, aber zum Fahren macht es unheimlich Spaß und das lästige "Warten" der Schaltmechanik und Kette entfällt.


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 Betreff des Beitrags: Re: zahnriemenfahrrad
BeitragVerfasst: Do 26. Aug 2010, 08:21 
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Beiträge: 10379
Bilder waeren ganz nett.

Wie steht's mit verschiedenen Uebersetzungen?


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 Betreff des Beitrags: Re: zahnriemenfahrrad
BeitragVerfasst: Do 26. Aug 2010, 08:42 
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Beiträge: 5216
Wohnort: Berlin
Die Einschränkungen bezüglich der Übersetzung sind für mich
ein k.o. Kriterium. Bei 3:1 bzw 60:20 ist Schuß. Und die wäre
auch nur möglich, wenn der Rahmen genug Platz für den vorderen
Gullidecken bietet.Dazu muss dann noch eine der wenigen
Riemenlängen passen...

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 Betreff des Beitrags: Re: zahnriemenfahrrad
BeitragVerfasst: Do 26. Aug 2010, 09:26 
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und das große Problem bei den üblichen,Carbonverstärkten Riemen ist die ungenügende Seitensteifigkeit der Carbon-Fäden, so kann schon eine unsafte Begnung mit der pedale eines anderen Fahrrads von der Seite reichen, das Carbon zu beschädigen, ohne dass die Schäden durch den Gummiüberzug gesehen werden, und wenn der riemen während der fahrt reisst ( was er meistens gerade bei vollast macht...) ist es bereits zu schweren Stürzen gekommen.

Auch Steinchen, die sich zwischen Riemen und Kettenblatt verklemmen können gravierende Schäden verursachen, die man, wie bereits gesagt, erst dann sieht, wenns bereits zu spät ist.

Insgesamt ist die Altagstauglichkeit der Riemen einfach noch nicht so gut...


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 Betreff des Beitrags: Re: zahnriemenfahrrad
BeitragVerfasst: Do 26. Aug 2010, 09:40 
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Gibt es Quellen für die beschränkte Alltagstauglichkeit. Nicht dass ich die
Aussagen anzweifele.Nur ein Erfahrungsbericht aus erster Hand mit den
erwähnten Schwachstellen wäre sehr interessant...

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 Betreff des Beitrags: Re: zahnriemenfahrrad
BeitragVerfasst: Do 26. Aug 2010, 09:54 
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Erfahrungsberichte gibt es z.B. im Radforum (http://www.radforum.de), musst du Suchen....

Kette vs. Riemen wird hier ziemlich genau diskutiert: http://www.radforum.de/riemen-contra-kette-183260.html

da gibt es auch diverse Erfahrungsberichte von Radfahrern und Herstellern...


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 Betreff des Beitrags: Re: zahnriemenfahrrad
BeitragVerfasst: Do 26. Aug 2010, 18:37 
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Beiträge: 473
Also vom reinen Fahren ist das schon nett. Freundlicherweise hat mich der Händler ( Flottbike ) damit eine Straßenrunde fahren lassen. Das Teil war kombiniert mit der Shimano Alfine. Sehr leise und eine wirklich pure Kraftübertragung. Ich hätte so was schon gern, nur nicht mit der schweren Alfine.

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zum Leben zu wenig, zum sterben so wie so.


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