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nokon bei nicht-aero-bremshebeln
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Seite 1 von 1

Autor:  ibotty [ So 6. Jun 2010, 21:01 ]
Betreff des Beitrags:  nokon bei nicht-aero-bremshebeln

hiho,

erhoffend praktische erleuchtung und einfach, weil es vielleicht schneller geht ;), frage ich mal so locker rum, ob schon ein_e von euch nokons an alten nicht-aero-bremshebeln (80er und früher) verbaut hat. die bremshebel sind die mit den vor dem lenker rumbaumelnden bremszügen. das problem, das sich ergeben kann ist, dass die durch weniger spannung einfach unmotiviert rumhängen.

ich hatte eigentlich keene lust, die auf aero umzustylen (also nen kleenen bogen am hebel und dann unters lenkerband).

ideen oder schon mal selbst jemacht und fotos?

Autor:  kiwi_kirsch [ So 6. Jun 2010, 21:21 ]
Betreff des Beitrags:  Re: nokon bei nicht-aero-bremshebeln

ibotty hat geschrieben:
(sorry fürs doppelt posten. (hatte erste eine fehlermeldung) das kann also gerne gelöscht werden.)

ok. den doppelpost hab ich wieder zu nem einzelkind gemacht =)

und hiermit verabschiede ich mich am schnell besuchten rechner meiner süßen für ein paar tage aus dem netz. mein eigener rechner bootete gestern nur sehr schwerfällig und weiß seit heute abend nichts mehr davon, daß der eine festplatte hat. kicher. das wird ein bißchen dauern.

bis bald! :mrgreen:

Autor:  Müders [ So 6. Jun 2010, 22:00 ]
Betreff des Beitrags:  Re: nokon bei nicht-aero-bremshebeln

entweder beide hinter dem oberlenker führen,

oder wenn vor dem oberlenker, dann zusammenbinden, gab damals so extra führungen für,
mit etwas draht kann man aber improvisieren.

aber mal ehrlich, müssen es denn ultra moderne nokons an min. 25 Jahre alten hebeln sein ?
sie können so ihre Vorteile nicht ausreizen ...

Autor:  bobthefish [ So 6. Jun 2010, 22:34 ]
Betreff des Beitrags:  Re: nokon bei nicht-aero-bremshebeln

Die Nokons habe ich an allen Rädern mit geraden Lenkern und Rennrad-
bremshebeln. Mit anderen Zügen hatte ich immer den Einfluß des Lenk-
einschlags auf die Bremsen. Nur mit den druckfesten Zügen war das in
den Griff zu bekommen

Mir ist nicht ganz klar, was für Bremsen an welcher Art von Lenker Du
verwenden möchtest. Ein "unmotiviertes herumhängen" sollte würde ich
aber aus dem Bauch heraus ausschließen- die Züge sind durch die Inliner
nicht butterweich oder wie eine Gliederkette sondern besitzen auch eine
gewisse eigene Steifigkeit. Weniger als "normale Züge" aber dennoch vor-
handen....

Autor:  Müders [ So 6. Jun 2010, 22:43 ]
Betreff des Beitrags:  Re: nokon bei nicht-aero-bremshebeln

Rennlenker

Autor:  bobthefish [ So 6. Jun 2010, 22:57 ]
Betreff des Beitrags:  Re: nokon bei nicht-aero-bremshebeln

Auch in dem Fall würde ich die ursprünglichen Bedenken über die fehlende
Steifigkeit der Züge nicht teilen. Einen Vorteil, den ich in den Zügen sehe,
sind die geringeren Radien, die verlegt werden können, ohne einen negativen
Einfluß auf die Bremsleistung bzw. die Reibung in den Zügen zu erhalten.

Auch mit alten Bremshebeln der 600er Reihe hatte ich das Gefühl, einen
viel knackigeren Druckpunkt mit den Zügen zu bekommen. Ganz speziell bei
den langen Zügen der Hinterradbremse. Wenn der in meinen Augen unglaublich
überzogenen Preis nicht wäre, würde ich sie vorbehaltlos weite empfehlen.

Autor:  Müders [ So 6. Jun 2010, 23:58 ]
Betreff des Beitrags:  Re: nokon bei nicht-aero-bremshebeln

Bild

sowas bzw. mit Zügen vor dem Oberlenker, nur mit nokons
so viel besser bremst da nichts, da die Führung eh zu lose
da muss alte hülle hin ;)

mit anderen verlegungen kannst du es nicht vergleichen,
anderes paar schuhe

Autor:  ibotty [ Mo 7. Jun 2010, 06:26 ]
Betreff des Beitrags:  Re: nokon bei nicht-aero-bremshebeln

genauso wie in dem bild sieht das aus. ich hab die nokons sehr günstig bekommen (dafür auch nicht das ganz komplette set, aber alles wichtige vorhanden), daher hab ich sie halt. der preis ist damit kein gutes argument mehr für mich :).

ansonsten hätte ich mir gedacht, dass doch gerade bei den wäscheleinen die verwindungsfreiheit der nokons ihre kräfte massiv ausspielen müsste, oder hab ich was falsch verstanden?

müders: da du ja den vergleich mit anderen verlegungsarten ansprichst, meinst du denn, dass eine "aero"-verlegung (also mit schlaufe am bremshebel, dann unter lenkerband) bessere resultate erbringt?

ansonsten gab es einen thread zu alten bremsen bei den rr-news. besonders http://www.rennrad-news.de/forum/showpost.php?p=1409093&postcount=18 und http://www.rennrad-news.de/forum/showpost.php?p=1418442&postcount=42 sind interessant und vielleicht ganz aufschlussreich.

ich lege ja nun nicht so viel wert auf originalität und meine galli-bremsen + -hebel bremsen mit roten koolstop schon ganz gut. nur beim bremsen von oben auf den hebeln hätte ich dann gerne ein wenig mehr bremskraft.

Autor:  bobthefish [ Mo 7. Jun 2010, 07:43 ]
Betreff des Beitrags:  Re: nokon bei nicht-aero-bremshebeln

Du wirst auch bei der Verlegung à la Wäscheleine wie oben im Bild
einen besseren Druckpunkt mit den Nokons haben. Je länger der Zug
um so größer ist die Kompression der "normalen" Züge. Bei den Nokons
entfällt das und damit auch das "verwässern" der Bremskraft durch den
Zug. Wenn Preis und Stiltreue als Argument wegfallen, würde ich nicht
lange überlegen.

Hier gibt es schon einen recht umfangreiches Foren-Thema im RR-Forum.
Auch dort kursieren sehr unterschiedliche Meinungen und Erfahrungen
der Nutzer. Ich fürchte, es bleibt nur der eigene Test....

Autor:  Müders [ Mo 7. Jun 2010, 12:29 ]
Betreff des Beitrags:  Re: nokon bei nicht-aero-bremshebeln

die frage ist - um wieviel besser ?

bei einschenkligen bremsen und den einfachen wackel-dackelhebeln ist da über wäscheleinezüge nicht
mehr viel rauszuholen. Bremsgummi gewechselt und gut ...


auch wenn dir die optik egal ist, schlaufe ist nicht :mrgreen:

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