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Antriebswelle statt Kette?
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Seite 1 von 1

Autor:  Muskelesel [ Mo 17. Dez 2007, 13:49 ]
Betreff des Beitrags:  Antriebswelle statt Kette?

Hat jemand Erfahrung mit sowas? Oder sonstige (konstruktive) Meinungen?

Auf lange Sicht scheint das sicherlich wartungsärmer zu sein. Gut, ist natürlich deutlich schwerer.

(mit solch einem Antrieb habe ich bisher nur ein BiomegaCopenhagen gesehen)

Autor:  Burnie [ Mo 17. Dez 2007, 15:15 ]
Betreff des Beitrags: 

Hört sich interessant an - hatte mir über so eine Lösung auch schon Gedanken gemacht - aber ob das wirklich wartungs- und verschleissärmer ist?

Zur Kraftübertragung braucht man immerhin 2 Umlenkgetriebe, die ja neben zusätzlichem Widerstand auch einen erheblichen Verschleiss haben dürften....

Also wer weiss was aus Erfahrung?

Autor:  Maze [ Mo 17. Dez 2007, 19:06 ]
Betreff des Beitrags: 

gemeint ist der kardanantrieb - wenn was kaputt ist hat man natürlich ein größeres problem...

Autor:  gaku [ Di 18. Dez 2007, 08:19 ]
Betreff des Beitrags: 

Es giebt da zich fahrräder von großen namenhaften Autoherstellern z.b. BMW, VW oder z.b. KTM die haben alle schomal fahrräder mit kadernwellen gebaut hatt sich aber nie richtig durchgesezt....

mir ehh egal FIXIE ^^

Autor:  kiwi_kirsch [ Di 18. Dez 2007, 12:03 ]
Betreff des Beitrags: 

gaku hat geschrieben:
mir ehh egal FIXIE ^^


loool! schön gesehn, gaku. =)

Autor:  Christoph [ Sa 26. Jan 2008, 14:35 ]
Betreff des Beitrags: 

Was zumindest in diese Richtung geht, ist ein neues Singlespeed-Rad von Spot, nämlich das Black mit Riemenantrieb:

Bild

Mehr unter http://www.spotbikes.com/

Es gibt allerdings (noch) keinen europäischen Vertrieb.

Allgemein lässt sich zu diesem Thema sagen, dass auch bei schaltungslosen Rädern die Kette die optimale Antriebsform darstellt. Die Kette hat einen hohen Wirkungsgrad von 98-99%, vergleichsweise geringes Gewicht und ermöglicht eine hohe Kraftübertragung (bis zu 500 Nm).

Gerade der letztgenannte Aspekt des hohen Antriebsmoments spielt ja beim Singlespeed-Fahren eine wichtige Rolle (starker Antritt aufgrund des meist hohen Übersetzungsverhältnisses). Hierin steht der Kardanantrieb der Kette zwar nicht schlechter gegenüber. Aber das weitaus höhere Gewicht (das Biomega Copenhagen wiegt 14 kg!) und vor allem der geringere Wirkungsgrad (ca. 90 %) aufgrund der Flankenreibung der Kegelräder haben neben dem Preisfaktor dazu geführt, dass sich diese Antriebsform nie durchsetzen konnte.
Die Vorteile des Riemenantriebs liegen in der geräuscharmen und sauberen Anwendung. Demgegenüber steht allerdings ein deutlich kleineres übertragbares Antriebsmoment.

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