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wackelige Nexus-Nabe
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Seite 1 von 1

Autor:  Burnie [ Mi 3. Jan 2007, 23:12 ]
Betreff des Beitrags:  wackelige Nexus-Nabe

Nun mal wieder eine Frage an unseren lieben Herrn Kiwi :D

Habe nun mal meine erste Fahrt mit meiner Winterschlampe durchgeführt, die ich ursprünglich mit einer Sachs-Nabenschaltung ausstatten wollte. Aufgrund von kiwis Abraten habe ich dann schliesslich eine neue "alte" Nexus 3-Gang-Hinterradnabe verbaut.

Diese war leider etwas schmaler als die Hinterradaufnahme des CroMo-MTB-Rahmens, so dass sie nur unter Spannung eingefasst werden konnte. Anfängliche Kettenlinienprobleme haben sich inzwischen gegeben, vermutlich auf Kosten des nun aufgetretenen Problems...

Und zwar habe ich festgestellt, dass bei festgehaltenem Rad/Rahmen, das Hinterrad unglaublich viel "Spiel" aufweist (ist eigentlich arg untertrieben...). Folge ist, das auch das ganze Fahrverhalten schwammig ist.
Ich habe das ganze mal im Video festgehalten:
http://www.bicycles.secudo.net/Nexus.mpg

Nun wollte ich mal kiwis Meinung dazu hören und ob da noch was zu retten ist...
Habe schon meine ganz spezifische Befürchtung dazu, die ich aber absichtlich nicht aufschreibe, um zu verhindern, dass kiwi sie bestätigt ;-)

Schon mal Danke im Voraus für Comments...

Autor:  Xtreme-Powerrider [ Mi 3. Jan 2007, 23:21 ]
Betreff des Beitrags: 

Zitat:
Habe schon meine ganz spezifische Befürchtung dazu, die ich aber absichtlich nicht aufschreibe, um zu verhindern, dass kiwi sie bestätigt ;-)


:ablach

Sieht nicht schoen aus, Burnie.
Ich hatte sowas (nicht so kras) mal mit einer einfachen Nabe, aber da musste ich sie nur etwas fester anziehen (wenn du verstehst, was ich meine)

Autor:  kokosadun [ Mi 3. Jan 2007, 23:25 ]
Betreff des Beitrags: 

:hahaha

Hab selten so ein lustiges Video gesehen.

Sowas kannst Du gerne öfter machen Burnie! <img src="http://www.fahrradkurier-forum.de/images/smiles/applaus.gif">

Also ob da noch was zu retten ist?

Autor:  kiwi_kirsch [ Do 4. Jan 2007, 00:07 ]
Betreff des Beitrags: 

:shock:

ääh auf den text hin dachte ich achsbruch, bin mir aber nach dem video nicht mehr so sicher. die nabe hab ich noch nie gesehn, glaub ich, ich kenn nexi (plural von nexus?) nur wie sie seit jetzt auch schon einigen jahren auf dem markt ist. äääh ich passe, glaub ich.. ab in den laden! oder einfach mutig sein und aufmachen. irgendwo muß es etwas geben, was man schrauben kann. unfahrbar ist es eh, kaputtermachen kannstes nich. aufmachen, kucken. sorry, daß ich da passen muß.. da wackelt winfach so viel zueinander, das find ich nicht so plausibel für nen achsbruch, irgendwie. wackelt ja ungeheurlich, vor allem wackelt da das ritzel völlig lose zur nabe, und alles irgendwie ineinander und aneienader, krass. sowas hab ich ja noch nie gesehen. sorry, daß ich nix schlaues sagen kann, schraubs einfach auf.. (und mach fotos!) zusammen bekommt man in der regel alles wieder. einfach kucken, was woher kam oder einfach verstehen, was wo hingehören muß.

:?

Autor:  Burnie [ Do 4. Jan 2007, 02:40 ]
Betreff des Beitrags:  kennt ihr das?

...es gibt so Tage, da ist einem sooo langweilig, dass man einfach ein paar zig Stunden mit Schrauberei verbringt.

Und dann gibt es Tage, an denen man absolut keine Zeit hat, aber unbedingt am nächsten Tag das Rad ab 6h morgens einsetzen will und daher daran herumwerkelt (-pfuscht) bis 2h morgens...

Letzteres habe ich gestern/heute/jetzt gemacht...

Nach kompletter Demontage der Schalteinrichtung an der Nabe konnte ich dann tatsächlich die Achsmutter fester (auf die Einbaubreite meines Rahmens geeicht) anziehen und somit die Ritzelmutter nebst Kontermutter fester ziehen => Nabe wackelt nun nicht mehr :-)

Schwieriger gestaltete sich die Schaltautomatik der Nexus-Nabe. Erst hatte ich die Batterien in Verdacht, jedoch brachte der Austausch nur ein kurzfristiges Erfolgserlebnis, gefolgt von nicht reproduzierbaren Schaltaussetzern und Verschaltern...
Habe daraufhin die gesamte Schalteinrichtung und auch die Elektronik zerlegt. Dabei irgendwann festgestellt, dass die beiden Geschwindigkeitssensoren (Magnetschalter) unterschiedlich stark auslösen und das Problem durch Anbringung zweier Sensormagnete in den Griff bekommen. Danach noch die komplette Schaltung neu justiert und schwupps, schon nach knapp 4 Stunden scheint das ganze zu funktionieren... Ob es auch dem harten Alltagseinsatz standhält, werde ich in knapp 4 Stunden nach einer ausgiebigen Schlafperiode feststellen können :-)

@kiwi: Danke für Deine Bemühungen und Deine Ehrlichkeit!
Hoffe, mein Herumgewerkele bewährt sich morgen, falls nicht und von mir falsch eingeschätzt, werde ich mich sowieso wieder melden :-)

Gute Nacht!!

Autor:  kiwi_kirsch [ Do 4. Jan 2007, 03:21 ]
Betreff des Beitrags:  Re: kennt ihr das?

//offtopic: :shock: exakt in dieser sekunde, wo den quote aufm schirm hatte, hat norton mir die beseitigung eines entdeckten virus gemeldet... hossa die waldfee.. :shock:

Burnie hat geschrieben:
Nach kompletter Demontage der Schalteinrichtung ... die gesamte Schalteinrichtung und auch die Elektronik zerlegt. Dabei irgendwann festgestellt, dass die beiden Geschwindigkeitssensoren (Magnetschalter) unterschiedlich stark auslösen und das Problem durch Anbringung zweier Sensormagnete in den Griff bekommen. Danach noch die komplette Schaltung neu justiert


<center>HAST DU FOTOS GREMACHT?!</center>

Autor:  Burnie [ Do 4. Jan 2007, 09:04 ]
Betreff des Beitrags:  Re: kennt ihr das?

kiwi_kirsch hat geschrieben:

<center>HAST DU FOTOS GEMACHT?!</center>


Leider nicht, hatte Deinen Post da noch gar nicht gelesen. Habe mich vermutlich auch missverständlich ausgedrückt, da ich nur das Schaltungskästchen aussen und die Zugmechanik, nicht jedoch die direkte Schaltung in der Nabe zerlegt habe.

Daher gibt es da eigentlich nicht viel zu berichten, das Schaltgerät direkt an der Nabe hat nur einen kleinen Deckel darauf, dahinter verbirgt sich ein Hebelmechanismus, der je nach Zug am Schaltzug den Getriebestift der Nabe entsprechend in die Nabe drückt.
Die Automatik, die mich bei der Fahrt in die Arbeit heute noch um den Versttand gebracht hat (hat im Halbsekundentakt zwischen 2. und 3.Gang gewechselt und so flüssiges Fahren egal in welcher Geschwindigkeit unmöglich gemacht - muss noch sehen, ob es ein Einstellproblem oder ein Magnetschalterproblem oder ein Chipproblem ist...) ist eigentlich recht simpel aufgebaut: Batteriefach, Magnetsensoren auf Platine mit Chip, verbunden mit einem kleinen Elektromotor, der per Getriebe und grossem Zahnrad den eingehängten Schaltzug um die entsprechende Schaltungszuglänge auf- oder abwickelt.

Falls ich das ganze nochmals öffne, reiche ich Fotos nach.

An der Nabe selbst habe ich die Kontermuttern für das Ritzel und die Nabenmutter entsprechend festgezogen und somit die Nabe gar nicht öffnen müssen...

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