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Welche Versicherung zahlt bei Unfall?
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Seite 1 von 1

Autor:  urline [ Mo 7. Aug 2006, 18:30 ]
Betreff des Beitrags:  Welche Versicherung zahlt bei Unfall?

ahoi!
bin relativ neu hier und hab schon ne frage! :-D

also folgendes problem fahre für ne apotheke in der ich auch angestellt bin, leider kam´s heut dazu das mich so´n trottel auf vier rädern mitgenommen hat, dummerweise war ich schuld :?

jetzt zu meiner frage, weiß jemand wie das mit der versicherung gehandhabt wird? läuft wahrscheinlich über die BG oder so?

wenn sich jemand auskennt, immer her mit den info´s!

danke...

Autor:  kiwi_kirsch [ Mo 7. Aug 2006, 19:24 ]
Betreff des Beitrags: 

herzlich willkommen zum einen:)

aber sei zum andern nicht böse, wenn du nicht sofort ne atnwort kriegst, ich glaub die meisten sind per gewerbeschein selbständig unterwegs und wissen über angestelltenunfälle nicht so bescheid..?
;)
ach doch highner aus köln, der ist sowas wie angestellt, glaub ich, aber auch noch recht neu im job und deswegen vielleicht noch unfallfrei.. von dem hab ich die tage nix mehr gelesen, schick ihm doch ne pm!
naja vielleicht irre ich mich ja und gleich prügeln hier die antworten seitenweise.. in meiner stadt jedenfalls gibts nur keine angestellten kuriere..
:D

Autor:  delle [ Di 8. Aug 2006, 01:12 ]
Betreff des Beitrags: 

Tja, auf jedenfall als Arbeitsunfall melden. Ob du Schuld hast oder nicht, ist egal. Dafür ist die BG zuständig. Dein Arbeitgeber (die Apotheke) ist sicherlich auch Haftpflichtversichert, um dein Verschulden auszugleichen.

Take it easy,

Delle

Autor:  Burnie [ Di 8. Aug 2006, 08:12 ]
Betreff des Beitrags:  Haftpflicht / BG

Der Unfall ist auf zweierlei Weise zu behandeln:

Zum einen der Schaden, den Du dem anderen zugefügt hast (Blechschaden, Ausfall, evtl. Verletzungen). Dieser muss von einer vorhandenen Haftpflichtversicherung getragen werden. Entweder Dein Arbeitgeber hat so eine, oder aber Du. Falls es über Deine Haftpflicht gehen müsste, vorher abklären, ob diese auch bei beruflich verursachten Schäden haftet (tut eine Privathaftpflicht, wie der Name schon sagt, normalerweise nicht), oder aber im Unfallbericht den Zusammenhang Unfall - Beruf ausklammern...
Besteht keinerlei Haftpflicht, oder ist diese nicht zahlungspflichtig, so bleibst Du auf dem Schaden des Gegners sitzen, denn er kann Dich damit direkt haftbar machen - was ich hoffe nicht der Fall sein wird.

Für eigene Vermögens-/Sachschäden musst Du oder kulanterweise Dein Arbeitgeber aufkommen. Für eigene Gesundheitsschäden ist die BG, also die Unfallversicherung des Arbeitgebers zuständig. Diese MUSS ohnehin informiert werden, wenn der Personenschaden zur Folge hatte, dass Du Deine Arbeit nicht unmittelbar fortsetzen konntest, oder aber 3 oder mehr Tage arbeitsunfähig bist/warst.

So der kleine Überblick, aber eigentlich hast Du noch gar nichts zu eigenen oder fremden Sach-/Körperschäden gesagt....

Autor:  urline [ Di 8. Aug 2006, 19:58 ]
Betreff des Beitrags: 

also erstmal danke für alle informationen! echt klasse! :-D weis ja nicht was ihr da für erfahrungen habt aber bei mir ist es der erste größere unfall in 2 jahren und ich muss sagen gegen die schmerzen am 2. tag sind die am ersten ein witz... :cry:

aber danke für alle infos!

Autor:  kiwi_kirsch [ Di 8. Aug 2006, 21:11 ]
Betreff des Beitrags: 

urline hat geschrieben:
ich muss sagen gegen die schmerzen am 2. tag sind die am ersten ein witz...


oh ja das klingt nach mir...
fahr morgen nach 6arbeitstagen betriebspause zum ersten mal wieder, oder ich werds mal versuchen. hatte vor 8tagen tapetenwechsel, also haut ab. ääh "haut ab" jetzt als ›entferntes körperleder‹, nicht als ›verpißt euch‹. schreibe hier alles klein aus faulheit und sah grad ein mögliches mißverstehen:) war am ersten tag auch harmlos, aber dann gings los..

ich wünsch dir aus vollstem herzen gute besserung! hab geduld mit der heilprozedur! sonst wirds auch mal schlimmer und richtig kacke, wenn du zu schnell wieder ans fahren denkst!

kopp hoch, tapete wächst nach und knochen zusammen. nicht zutreffendes bitte streichen;)

Autor:  Burnie [ Mi 9. Aug 2006, 08:09 ]
Betreff des Beitrags:  Leider immer so!

Ist immer so - Der Schmerz am zweiten Tag ist der schlimmste, da realisiert der Körper die Ausmasse des Schadens, die eigenen Schmerzmittel des Körpers greifen nicht mehr (Adrenalin...) und der Heilungsprozess mit allen nötigen Bauarbeiten am Körper beginnt langsam.
Ist übrigens nach einem richtigen Workout nicht anders, der Muskelkater kommt erst so richtig am 2.Tag....

Wünsche gute Besserung - wir haben das alle schon mehrfach durchgemacht....
Schön ist es, wenn die Hoffnung auf Heilung bleibt und kein Dauerschaden die Folge ist, was leider nicht jeder von sich behaupten darf...

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