Sebastian hat geschrieben:
Deshalb fahre ich auch MTB nur mit SPDs. Ich habe früher alle immer für bekloppt erklärt, die sich die Trails mit eingehängten Schuhen runterstürzen. Nach ersten zaghaften Selbstversuchen war mir aber schnell klar, dass das Sinn macht. Inzwischen kann ich es richtig genießen, "eins" mit dem MTB zu sein.
Ich bin allerdings bei einer MTB Abfahrt im Taunus wo man so schnell abfährt(bestimmt 50kmH+), mit dem Vorderrad in ein Loch geraten. Das MTB hat einen 3-fachen Salto über mir gemacht und ist ca. 5m vor mir gelandet während ich über Steine gerutscht bin

. Will nicht wissen was passiert wäre wenn ich mit Cleats gefahren wäre.
Sebastian hat geschrieben:
Auf dem Renner nutze ich das gleiche System, um Kilometer zu fressen. Bei Kurierfahrten allerdings habe ich es probiert, und die Psychologie macht mir wieder einen Strich durch die Rechnung. Ich kann mich einfach nicht damit abfinden, "fest" am Pedal zu hängen, während ich mich zwischen den Blechlawinen langschlängele. Vielleicht sollte ich aber mal ein anderes System ausprobieren? Ich finde nämlich, dass man aus den SPDs nicht so toll rauskommt. Wenn sie zu lose eingestellt sind, dann hingegen kommt man raus, wenn man es nicht will, und das macht GAR KEINEN Spaß mehr.
Ganz genau so geht es mir. Das meinte ich mit "rein psychologisch" bei mir. Ich wäre mit Cleats wesentlich langsamer weil ich ständig die Angst im Nacken hätte, daß ein unvorherbares Hinderniss auftaucht und würde nicht so stochern wie sonst. Letztens bin ich mit ca. 35kmH auf dem Radstreifen(also der auf der Straße aufgezeichnet ist) auf der Neusser Str. in Köln gefahren. Ein Wagen überholte mich und fuhr ca. 5m vor mir rechts auf den Radstreifen zum Halten. Ich habe den Lenker nach rechts gerissen und bin rechts an ihm vorbeigeschlittert. Bei solchen Aktionen will ich die Füsse frei haben. Beim Renner um Kilometer zu fressen, wie du schreibst, ist das einzige mal wenn ich Cleats benutze.